Mehr Bewerber, weniger Wähler für den Kreistag Zwickau

Kreistag 568 Frauen und Männer bewerben sich für Gremium

Zwickau. 

Zwickau.568 Kandidaten bewerben sich am 26. Mai um einen Platz im Kreistag des Landkreises Zwickau. Das steht nach einer Sitzung des Kreiswahlausschusses fest. Damit gibt es 100 Bewerber mehr als bei der letzten Wahl, die 2014 stattfand. Mit 146 Wahlbewerbern schickt die CDU die meisten Kandidaten ins Rennen. Die Linke konnte 78 und die FDP 77 Frauen und Männer ins Boot holen, gefolgt von den Freien Wählern mit 71, der SPD mit 69 und der AfD mit 63 Anwärtern auf einen Sitz im Kreistag. Verglichen mit dem Wahljahr 2014 kann die AfD den größten Zuwachs an Bewerbern für sich verzeichnen. Damals stellte die Partei elf Kandidaten. Den größten Frauenanteil gibt es mit 36 Prozent auf den Listen der Linken. Dahinter folgen SPD (26 Prozent) und CDU (25 Prozent).

In 14 Wahlkreisen werden und Wähler für ihr Votum zur Kreistagswahl antreten. Einen besonderen Anstieg der Wahlbewerber verglichen zu 2014 ist in den Wahlkreisen 12 und 13 zu beobachten, die beide zur Stadt Zwickau gehören. Beim Altersdurchschnitt der Kreistagskandidaten ist kaum eine Veränderung auszumachen. Wie 2014 liegt das Durchschnittsalter für alle Parteien zwischen 48 und 57 Jahren. "Die größte Verjüngung von 54,1 auf 50,4 Jahre ist bei der CDU festzustellen. Bei den Linken beträgt das durchschnittliche Alter zur diesjährigen Wahl fast 57 Jahre, während es 2014 noch 51,6 Jahre waren", informiert Landkreis-Sprecherin Ilona Schilk.

Die Stimmabgabe zur Kreistagswahl kann in 257 Wahlbezirken erfolgen. Bei der Zahl der Wahlberechtigten ist ein Rückgang zu registrieren. Hätten 2008 noch 301.000 Menschen an die Wahlurne treten können, so sind es im Mai 2019 nur noch 272.000.