Mehr Platz für 13 Johanniter

Sozialstation Mit dem Umzug verbessern sich die Arbeitsbedingungen

mehr-platz-fuer-13-johanniter
Pflegedienstleiterin Virginie Schliwka freut sich über die neuen Räume. Foto: Frenzel

Werdau. Der Umzug der Johanniter-Sozialstation in Werdau bringt Vorteile für Mitarbeiter und Patienten. Vor wenigen Tagen wurden die neuen Räume im Komplex an der Plauenschen Straße 25 offiziell eröffnet. In der Vergangenheit befand sich die Sozialstation an der Uferstraße.

"Die Arbeitsbedingungen haben sich verbessert. Wir haben nun mehr Platz und beispielsweise einen eigenen Raum für die Dokumentation", sagt Pflegedienstleiterin Virginie Schliwka, die für ein 13-köpfiges Team verantwortlich ist. Durch den Standortwechsel ist die Johanniter-Sozialstation auch weiter in das Zentrum gezogen. Die Nähe zum Ärztehaus und zur Apotheke gilt als Vorteil. "Wir sind für Patienten oder deren Angehörige besser erreichbar", sagt die Pflegedienstleiterin. Die Johanniter-Sozialstation kann eine Fläche von rund 150 Quadratmetern nutzen.

An den Feierlichkeiten zur Einweihung haben unter anderem Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU), Regionalvorstand-Mitglied Pierre Söllner und Pfarrer Andreas Richter teilgenommen. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Mädchen und Jungen aus der Johanniter-Kindertagesstätte "Kinderland". Bei einem Tag der offenen Tür haben zahlreiche Besucher einen Blick in das neue Domizil der Sozialstation geworfen.

Der Regionalverband betreibt bereits seit 26 Jahren eine Sozialstation in Werdau. Das Angebot existiert seit Februar 1991. Rund 80 Patienten in Werdau und Umgebung werden von den Fachkräften betreut. Zu den pflegerischen Betreuungsleistungen älterer und kranker Menschen werden alle Dienstleistungen der Grund- und Behandlungspflege, welche im Leistungskatalog der Krankenkassen und Pflegeversicherungen enthalten sind, angeboten. Zudem gibt es eine 24-Stunden-Rufbereitschaft.