Mehr Platz für automobile Geschichte

Museen Ein Tatra-Zug macht auf den 3.500 Quadratmeter großen Erweiterungsbau des August-Horch-Museums aufmerksam

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Seit dem 3. Mai weist eine Straßenbahn in Zwickau auf die Eröffnung weiterer 3.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche im August Horch Museum hin. Im Bild Annett Kannhäuser vom Museum. Foto: msz /Alfredo Randazzo

Zwickau. Nach Beendigung der Sanierung und Gestaltung der neuen Ausstellung wird in Zwickau die automobile Geschichte in einer neuen Dimension erlebbar sein. In wenigen Wochen ist es soweit. Dann eröffnet der 3.500 Quadratmeter große Anbau des Zwickauer August-Horch-Museums. Hier werden zukünftig 60 Großexponate der Zwickauer Automobilgeschichte nach 1945 gezeigt.

Werbung mit dem Tatra-Zug durch Zwickau

Annett Kannhäuser vom August-Horch-Museum schickte am Mittwoch erstmals eine Zwickauer Straßenbahn - einen Tatra-Zug - auf die Fahrt durch die Stadt. Diese weist damit auf das bevorstehende Ereignis hin. Das August Horch Museum Zwickau gilt als der Besuchermagnet in der Region. Hier können die Besucher noch Pioniergeist und Erfindungsreichtum des Automobilbaus hautnah erleben.

Viel mehr Möglichkeiten für Sonderausstellungen

Um auch in Zukunft die Ansprüche an die geschichtliche Darstellung des Automobilbaus in Sachsen erfüllen zu können, wurde es erforderlich, die vorhandene Ausstellungsfläche zu erweitern. Insbesondere für Volkswagen kann die weitere Entwicklung von Mosel und Chemnitz zukünftig auf deutlich mehr Fläche dargestellt werden.

Außerdem wächst die Fläche für Sonderausstellungen erheblich. Synergien, die durch Übernahme attraktiver Sonderausstellungen anderer Museen (und Weitergabe eigener) entstehen, sind dann verstärkt nutzbar.

So kann die weltweit einzig verbliebene Fertigungsanlage zur Herstellung von Duroplast für den Trabant im Erweiterungsbau endlich gezeigt werden, ebenso die Prototypen, die während der DDR-Zeit entwickelt, aber nie in Serie gebaut werden durften.