Meisterhaus in Kirchberg wird Ort für Begegnung

Wettbewerb Kirchberg erhält Anerkennungspreis der IHK

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Bürgermeisterin Dorothee Obst nahm den symbolischen Scheck über 5000 Euro für das Meisterhaus entgegen. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. "Ich weiß, das Meisterhaus hat auch viele Kritiker, aber es ist ein Stück Geschichte unserer Stadt, die es zu erhalten gilt", so Bürgermeisterin Dorothee Obst. Die Stadt hatte sich mit der Sanierung des Meisterhauses in der Lieboldstraße beim Wettbewerb "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen", initiiert von der Handelskammer (IHK) Leipzig, beworben und konnte nun von der Leiterin der IHK, Rita Fleischer, den Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro entgegennehmen.

"Unsere Stadt. Alte Räume, neue Nutzungen"

Das Motto lautete "Unsere Stadt. Alte Räume, neue Nutzungen". Die Initiative wurde von der privaten Wirtschaft gemeinsam mit dem Freistaat ins Leben gerufen, um den Städten und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, durch städtebauliche Erneuerungen die Attraktivität für Besucher zu erhöhen.

"Das ist vor allem wichtig, da sich die Erzgebirgsregion für den Titel des "Weltkulturerbes" beworben hat", so Stadtrat Christian Otto. Seit Monaten wird bereits an dem historischen Gebäude gearbeitet, damit es diesen Sommer noch der Gemeinde als Treffpunkt für Jedermann zur Verfügung steht. Geplant ist, die Bibliothek dort anzusiedeln.

Mehr Platz für Vereine

Im Februar kommt bereits die Ausstattung, Besucher können sich unter anderem auf verschiebbare Leseregale freuen. Der große Mehrzweckraum soll vor allem für die vielen Vereine der Stadt zur Verfügung stehen.

Auch der ESV "Lokomotive" Kirchberg soll seine Modellbahnanlagen in dem Meisterhaus unterbringen. Einst waren die Modellbahnanlagen in dem ursprünglich sehr verschachtelten Haus an verschiedenen Plätzen untergebracht. "Wie das Meisterhaus konkret genutzt wird, steht und fällt mit den Vereinen", so Obst.

Es ist ebenfalls im Außenbereich eine Terrasse geplant, die dann für Empfänge und sonstige Anlässe genutzt werden kann. Der Initiativkreis hat der Stadt auch eine kleine Tafel für Preisträger überreicht, die zukünftig als Gedenktafel am Meisterhaus angebracht werden kann.