Messungen auf dem Johannisplatz

Verkehr Verkehrsberuhigter Bereich in Limbach gilt als Abkürzung für Autofahrer

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Der Limbacher Johannisplatz. Foto: Steffi Hofmann

Limbach-Oberfrohna. Das Thema der Verkehrsberuhigung auf dem Johannisplatz bleibt weiter präsent. Nach der Kritik an den Plänen, künftig eine Zufahrt zum Platz nur noch über die Bachstraße zu ermöglichen, hat die Verwaltung nun reagiert und an unterschiedlichen Tagen im März für jeweils sechs Stunden Verkehrszählungen auf dem Platz durchgeführt.

Straße wird als Abkürzung genutzt

Diese haben laut Dietrich Oberschelp, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, gezeigt, dass das Verkehrsaufkommen dem Niveau einer Kreisstraße entspreche und ihn die meisten Fahrzeugführer als Abkürzung zwischen Straße des Friedens/Jägerstraße und Albert-Einstein/Weststraße nutzen. So wurden in einer Stunde am Vormittag mehr als 290 durchfahrende Fahrzeuge erfasst. In der gleichen Zeit parkten aber nur 50 Pkw.

Eigentlich gilt in dem Bereich Schritttempo

"Meine Mitarbeiter haben während der Zählung etliche gefährliche Szenen beobachtet, bei denen es auch mehrfach fast zu Unfällen mit Fußgängern gekommen wäre", sagt Thomas Luderer, Fachbereichsleiter Ordnungsangelegenheiten. Deshalb soll nun nach Ostern der Verkehr in dem Gebiet verstärkt mit dem Geschwindigkeitsmessgerät überwacht werden.

In dem verkehrsberuhigten Bereich gilt Tempo 7 km/h. Ziel der Verkehrsberuhigung sei der bessere Schutz der Besucher der Innenstadt und eine Bevorzugung der Verkehrsteilnehmer, die tatsächlich Erledigungen im Innenstadtbereich tätigen. Aktuell würden die große Anzahl der Fußgänger und die geringe Anzahl der Parkplatznutzer gegenüber dem überproportional gezählten Durchgangsverkehr benachteiligt.