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Mettenschicht und Bergparaden in Hohenstein-Ernstthal fallen aus

Freundeskreis Hobbybergleute müssen pausieren

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Schön geschmückt mit Schwibbögen, Weihnachtsbaum und reichlich Lichtern präsentiert sich derzeit das Gelände des Lampertusschachtes an der Dresdner Straße in Hohenstein-Ernstthal. Doch genau wie im vergangenen Jahr wird es hier am zweiten Adventswochenende wieder ruhig bleiben, denn die traditionelle Mettenschicht, die stets ein Besuchermagnet war, fällt genau wie im vergangenen Jahr aus. Auch die Bergparaden im Erzgebirge gibt es nicht. "Darauf hatten sich auch unsere Vereinsmitglieder gefreut. Wie waren ja immer viel unterwegs", sagt André Schraps, der Vorsitzende des Freundeskreises Geologie und Bergbau. Er hat die Nachfolge von Thomas Posern angetreten, der nun Stellvertreter ist.

Verein blickt auf  schwieriges Jahr zurück

Zumindest ein paar weitgehend "normale" Wochen gab es dieses Jahr für den Verein. Das Besucherinteresse an Befahrungen des Lampertusschachtes sei gut gewesen. Arbeitseinsätze auf dem Vereinsgelände gab es ebenfalls. Unter anderem wurde dabei der Umzug des kleinen "Versteinerten Waldes" von einem Grundstück an der Dresdner Straße vorbereitet. Der war ursprünglich schon dieses Jahr angedacht, hat sich aber auf 2022 verschoben. "Wir bekommen Unterstützung aus dem Naturkundemuseum in Chemnitz", freut sich Schraps. Unterstützung braucht der Verein auch bei einem Großprojekt im alten Bergwerk. Nachdem in aufwendiger Handarbeit ein Verbindungsschacht in der einstigen Radstube freigelegt wurde, steht nun der fachgerechte Ausbau an. "Das können wir allein nicht stemmen", sagt Schraps und hofft, dass die Stadtverwaltung bei der Finanzierung des Vorhabens hilft. Bei der Planung und Vorbereitung sind bereits Fachleute mit im Boot, unter anderem auch aus dem Oberbergamt in Freiberg, das ein waches Auge auf die Pläne des Freundeskreises hat. Mit dem Ausbau soll das Besucherbergwerk erweitert werden.

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