Mike Naumann hat den Hut auf für die Pressluft-Atmer

Feuerwehr Stadt gibt für Material rund 26.000 Euro aus

Crimmitschau. 

Feuerwehr-Gerätewart Mike Naumann muss sich um die Reparatur von 64 Pressluftatemschutzgeräten kümmern. Die Stadt muss für die Beschaffung von Ersatzteilen tief in die Kasse greifen. Die Kosten belaufen sich auf rund 26.000 Euro. Zur Sitzung des Verwaltungsausschusses am Montagabend wurde der Auftrag an eine Firma aus Markleeberg vergeben.

Die Einsatzkräfte tragen die Technik bei der Brandbekämpfung. Die Hersteller der Pressluftatemschutzgeräte haben die Fristen für die turnusmäßigen Wartungs- und Prüfarbeiten vorgegeben. Dazu gehört, dass im Sechs-Jahres-Rhythmus die Druckminderer der Geräte und die Dosierventile in den Lungenautomaten ausgetauscht werden müssen. Im März 2013 macht sich der Austausch erforderlich.

Im Entwurf des Haushaltsplanes für das nächste Jahr sind die Gelder für den Kauf der Ersatzteile bereits eingestellt. Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) geht jedoch nicht davon aus, dass bis zum März 2013 ein rechtskräftiger Finanzplan vorliegt. Deshalb soll die Anschaffung der Teile noch in diesem Jahr über die Bühne gehen und durch Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer finanziert werden. In der Beschlussvorlage, die den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses vorgelegt wurde, heißt es: "Eine Fristüberziehung würde gegen die Vorschriften der Feuerwehrdienstvorschrift verstoßen. Ein Atemschutzunfall aufgrund eines technischen Versagens würde strafrechtliche Konsequenzen nach dem Produkthaftungsgesetz nach sich ziehen."