Mini-Kader schafft zwei Punkte

Eishockey Eispiraten treffen am Wochenende auf Weißwasser und Freiburg

Das Punkte-Konto der Eispiraten Crimmitschau muss nun endlich Zuwachs bekommen. Die westsächsischen Puckjäger treffen am Freitag (ab 20 Uhr) im zweiten Sachsenderby der Saison auf die Lausitzer Füchse und treten am Sonntag (ab 18.30 Uhr) auswärts beim Aufsteiger Wölfe Freiburg an. Dabei handelt es sich um zwei Kontrahenten, die sich auf Augenhöhe mit den Eispiraten befinden und ebenfalls um den Einzug in die Pre-Play-offs kämpfen. Crimmitschau steht momentan auf dem vorletzten Platz in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2).

Das Eispiraten-Team plagt sich mit einer angespannten Personalsituation herum. John Tripp (Zehenbruch) und Erik Gollenbeck (Knieverletzung) fallen weiter aus. Auch die Rückkehr von Martin Heinisch, der zuletzt über Kopfschmerzen und Übelkeit geklagt hat, ist unwahrscheinlich. Zudem steht ein Fragezeichen hinter Jakub Körner, der wegen eines schweren Krankheitsfalls in seiner Familie am Wochenende in die tschechische Heimat gefahren ist. Die Suche nach Verstärkungen war bis zum Dienstagmittag (noch) nicht von Erfolg gekrönt.

Als "Mutmacher" kann aber der Auftritt des Mini-Kaders am letzten Wochenende eingeordnet werden, als die Westsachsen zwei Punkte erkämpfen und damit ein deutliches Lebenszeichen senden konnten. Am Sonntag gab es vor 1642 Zuschauern eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Kassel Huskies. Dabei trugen sich Bernhard Keil, Daniel Bucheli, Ty Wishart und André Schietzold in die Torschützenliste ein. Letztgenannter traf sechs Sekunde vor dem Ablauf der regulären Spielzeit mit einem "Knaller" von der blauen Linie. Dabei brach sogar der Schläger des Eispiraten-Kapitäns. Am Freitag mussten die Schützlinge von Trainer Chris Lee eine 4:5-Niederlage nach Verlängerung bei den Tower Stars Ravensburg hinnehmen. Für Crimmistchau waren Matt Foy (2), Eric Lampe und Alexander Höller erfolgreich. "Wir haben gezeigt, dass wir gegen zwei Mannschaften, die zu den Play-off-Anwärtern gehören, auch mit einem dezimierten Kader mithalten können", sagt André Schietzold.