Mittelalterlicher Adventsmarkt bleibt Besuchermagnet

Verein Lauterbacher "Illusionswelten" organisierten traditionelle Veranstaltung

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Cathleen Dietrich (links) und Nadine Stark aus Neukirchen waren zum ersten Mal auf dem Adventsmarkt in der Kultscheune dabei. Foto: Thomas Michel

Lauterbach. Die Mitglieder des Vereins "Illusionswelten" und ihre Helfer hatten im Vorfeld des diesjährigen mittelalterlichen Adventsmarktes in der Kultscheune schon ein paar Bauchschmerzen. Schließlich mussten sie ihre inzwischen traditionelle Veranstaltung aufgrund der kurzen Adventszeit in diesem Jahr vorverlegen.

"Im kommenden Jahr gibt es unseren Adventsmarkt wieder am 4. Advent", kündigte Matthias Badewitz vom gastgebenden Verein schon einmal an, obwohl sich die Kultscheune auch am Samstag zu einem Besuchermagneten mauserte. "Unsere Veranstaltungen haben sich in den vergangenen Jahren bei den Leuten in der Region herumgesprochen", lachte der Lauterbacher mit einem Blick auf den Hof und die vielen Besucher.

Verschiedenste Stände waren aufgebaut

Zu denen gehörte in den vergangenen Jahren auch Nadine Stark, die am Samstag mit ihrer Kollegin Cathleen Dietrich aus dem Blumenhaus am Neukirchener Anger zum ersten Mal als Anbieter auf dem mittelalterlichen Adventsmarkt war. Die beiden Frauen hatten einen sehenswerten Stand aufgebaut, der besonders in den Abendstunden optisch zur Geltung kam.

In der unmittelbaren Nachbarschaft stand die mobile Werkstatt von Kunstschmied Thomas Linke aus Blankenhain, in der einige Male das Feuer loderte und der Hammer auf dem Amboss tanzte. Flammen gab es auch bei der Feuer- und Fakir-Show des Dresdener Duos "Andastria".

Für die passende musikalische Unterhaltung sorgten Manfred Uhlig und seine drei Mitstreiter der Zwickauer Gruppe "Minnedorn". Das Quartett präsentierte den Besuchern fast stilecht nicht alltägliche Klänge aus dem Mittelalter. "Die Kultscheune hat sich in den vergangenen Jahren richtig toll herausgemacht", meinte Manfred Uhlig, der vor acht Jahren schon einmal zum Adventsmarkt aufgespielt hatte.



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