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Mobile Corona-Impfungen in Limbach funktionieren

Bilanz 80 Prozent der Ü-80-Gruppe geimpft

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Seit Januar hat die Stadtverwaltung darum gekämpft, dass in der Stadthalle ein zweites Impfzentrum für den nördlichen Teil des Landkreises entsteht. Nach vielen Briefen, Gesprächen und Abstimmungen wurde dies am 24. März Wirklichkeit. Das Mobiles Impfteam hat seitdem knapp 1.100 Personen mit Astrazeneca im Rahmen der Erstimpfung gespritzt. "Die Stadtverwaltung und die Stadthalle sind für ein weiteres Impfen vorbereitet, derzeit ist aber offen, ob es nach Ostern weitergehen kann", informierte Stadtsprecherin Frances Mildner. "Die Abstimmungen hierzu laufen aktuell weiter."

Anmeldungen von Personen der Priorisierungsgruppe 1 und 2 werden weiterhin über die Impfhotline 03722-78115 oder impfen@limbach-oberfrohna entgegengenommen. "Wir haben rund 2.300 Über-80-Jährige in der Stadt", informierte Jesko Vogel im Stadtrat. "Davon haben wir auf Stadtinitiative 761 Personen ins Impfzentrum gefahren. Jetzt kommen noch 1.080 in der Stadthalle Geimpfte dazu. Laut dem Oberbürgermeister sind damit bereits 80 Prozent der genannten Personengruppe geimpft. Vogel betonte, dass die gesamte Vorbereitung über die Stadt gelaufen ist, die auch alles finanziert hat: Dazu gehören der Aufbau der Impfstrecke, Termine vereinbaren über Impfhotline mit mehreren Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Ärzte und Apotheker gewinnen und das Personal zur Betreuung stellen. Tagsüber war Security und nachts Wachschutz vor Ort. Da es keine Restbestände gab, kam der Impfstoff jeden Morgen neu mit dem Impfteam vor Ort an.



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