Mord und Verrat im Naturalienkabinett

Lesung Autor Mario Schubert ist am Samstag in Waldenburg zu Gast

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Mario Schubert im Museum in Waldenburg Foto: Andreas Kretschel

Waldenburg. Im Museum und Naturalienkabinett in Waldenburg geht es Samstagabend kriminell zu. Das traditionsreiche Haus verwandelt sich in einen Originalschauplatz für ein grausiges Verbrechen. Zum Glück nur literarischer Art - Autor Mario Schubert aus Hohenstein-Ernstthal ist zu Gast.

Er liest Kurzkrimis aus eigener Feder. Eine Geschichte dreht sich rund um die faszinierende Sammlung der Apothekerfamilie Linck, die im Naturalienkabinett ihr Zuhause hat und ein grausames Geheimnis hütet. Fast alle von Schuberts Krimis spielen in Sachsen. Ein Grund: Mario Schubert, hauptberuflich Einrichtungsleiter des Daetz-Centrums in Lichtenstein, ist selbst Mitglied des Tourismusvereins "Zeitsprungland".

Krimis als Tourismusförderung

In seinen Kurzgeschichten findet sich immer auch ein direkter Bezug zu touristisch attraktiven Orten im Freistaat. Für ihn sind seine Geschichten eine etwas andere Art der Tourismusförderung. "Es gab tatsächlich schon Leser, die auf Grund meiner Geschichten an die Schauplätze meiner fiktiven Verbrechen gefahren sind. Das Naturalienkabinett bildet da keine Ausnahme", sagt Schubert.

Samstag können sich die Zuhörer der Lesung unter anderem auf Kurzkrimis aus den Anthologien "Sachsenmorde" und "Giftmorde" freuen. Der Einlass ist ab 18.30 Uhr möglich. Los geht"s 19 Uhr. Tickets kosten 5 Euro.



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