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Chemnitz

Muldenbrücke bald wieder passierbar

Umbau Zusätzliche Schäden sorgen für längere Bauzeit

Grünau. 

Grünau. Seit zwei Jahren ist die Muldenbrücke in Grünau für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Das ist doppelt so lange, wie ursprünglich geplant. Kraftfahrer mussten daher erhebliche Umleitungen in Kauf nehmen. Jetzt zeichnet sich endlich Licht am Ende des Tunnels ab. Bis Ende des Jahres sollen die Instandsetzungsarbeiten an der Muldenbrücke, die Langenbach mit Grünau verbindet, weitestgehend abgeschlossen sein. Lediglich einige Restleistungen werden auf das Frühjahr 2019 verschoben. Dann nach Möglichkeit ohne erneute Vollsperrung.

Grund für die deutliche Verlängerung der Bauzeit waren Schäden an den Unterbauten und der Hinterfüllung der Widerlager, die erst im Zuge der Sanierung erkannt wurden und zwingend in die laufenden Arbeiten einbezogen werden mussten. Damit haben sich auch die ursprünglich geplanten Baukosten von 1,2 Millionen Euro auf 1,7, Millionen Euro erhöht. Da die Maßnahme aber zu 80 Prozent gefördert wird, muss der Kreis als Träger der Instandsetzung nicht die gesamte Summe aufbringen. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an der 1954 gebauten Brücke wird sich die Tragkraft des Bauwerkes von bislang 30 auf dann 60 Tonnen erhöhen.



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