Muldestadt feiert 500 Jahre Reformation

aktionen Truck des Europäischen Stationenweges macht Halt in Zwickau

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Blick auf die PriesterhäuserFoto: Stadtverwaltung Zwickau /Lorenz

Zwickau. Das neue Jahr wird für die Muldestadt Zwickau in vielerlei Hinsicht ein bedeutungsvolles. Bekanntlich bildete im Jahr 1517 der Thesenanschlag Martin Luthers den Auftakt zur Reformation, einem Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung. 500 Jahre später wird das Reformationsjubiläum in ganz Deutschland und darüber hinaus gefeiert. Auch in Zwickau, der zweiten Stadt nach Wittenberg, in der sich die Reformation vollständig durchsetzte, sind Konzerte, die Sonderausstellung "Erneuerung & Eigensinn" oder der europäische Stationenweg zu erleben. Die viertgrößte Stadt Sachsens, seit April 2016 offiziell "Reformationsstadt Europas", bietet den Besuchern eine Reihe von Möglichkeiten für Entdeckungen - so auf dem Lutherrundweg. Dieser führt unter anderem vorbei an der im 13. Jahrhundert erstmals erwähnten Katharinenkirche, an der Thomas Müntzer predigte und die seit 2014 das europäische Kulturerbe-Siegel trägt. Bereits am 1. Januar ist das traditionelle Neujahrskonzert im Robert-Schumann-Haus dem Reformationsjubiläum gewidmet.

Vom 18. Februar an steht der Weg der Stadt durch die Reformation im Mittelpunkt einer Sonderausstellung in den Zwickauer "Kunstsammlungen". Weitere Höhepunkte folgen im Verlauf des Jahres, darunter am 16. Mai der Halt des "Truck des Europäischen Stationenweges".