Muldestädter bezwingen Aalen mit 2:1

Sport Zwickau auf Platz vier der Tabelle

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Im Bild das eins zu null in der 8. Minute durch Jonas Nietfeld. Hier jubelt Nils Miatke, der die Flanke gab. Foto: Ralph Koehler/propicture

Zwickau. Der FSV Zwickau ist die Mannschaft der Stunde in der 3. Liga und eilt von Erfolg zu Erfolg. Bereits in der 8. Minute brachte Jonas Nietfeld die Muldestädter vor 4.685 Zuschauern in Führung. In der 16. Minute legte Ronny König mit dem 2.0 nach. Am VfR-Anschlusstreffer war Zwickaus Schlussmann Brinkies nicht ganz schuldlos. Er ließ in der 38. Minute einen durchaus haltbaren Schuss von Rico Preißinger durchrutschen. Mit 2:1 für die Westsachsen ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff drängten die Aalener auf den Ausgleich. Gegen Matthias Morys rettete Johannes Brinkies in höchster Not. Danach beruhigte sich das Spiel wieder etwas. Nach etwa einer Stunde bliesen die Zwickauer erneut zum Sturm und hatten kurz hintereinander zwei Möglichkeiten zum 3:1. Davy Frick schoss aus vollem Lauf neben den Aalener Kasten. Wenig später traf Dustin Schröder nur den Pfosten.

Gegen Ende der Begegnung hatten die Spieler beider Teams offensichtlich nach der englischen Woche schwere Beine. Die Gäste hatten allerdings noch einen Trumpf im Ärmel. Der kurz zuvor eingewechselte Martin Toshev knallte das Leder in der Nachspielzeit an die Querlatte des Zwickauer Kastens. So blieb es beim knappen Sieg der Sachsen.

Aalens Coach Peter Vollmann sagte nach dem Spiel: "Wenn man jedoch nach 18 Minuten bereits mit 0:2 zurückliegt, ist es natürlich ein schwerer Start ins Spiel. Ab dem Anschlusstor war die Partie dann offen. Peter Vollmann (VfR Aalen): "Es war ein Spiel, wo am Ende jedes Ergebnis möglich war."

Cheftrainer Torsten Ziegner (FSV Zwickau) erklärte: "Insgesamt war es für die Zuschauer ein schönes Spiel. Allerdings standen beide Abwehrreihen sehr offen. Wir hätten die Begegnung eher entscheiden können, aber Aalen hatte auch Chancen zum 2:2. Nach dieser anstrengenden Woche können wir nun ein paar Tage durchschnaufen."