"Mutabor" - Nicht lachen!

Premiere Märchen Kalif Storch im Gewandhaus

Zwickau. 

Einen Tag lang als Storch durch die Gegend schweifen und sich in Storchisch mit anderen Tieren unterhalten - diese Vorstellung ist zu verlockend, als dass der Kalif und sein Großwesir widerstehen könnten. Fast jeder kennt die Geschichte. Regisseur Jan Baake bringt ab dem 25. November um 16 Uhr Wilhelm Hauffs Kunstmärchen "Kalif Storch" in der Fassung des vogtländischen Theaterautors Christian Martin auf die Bühne des Zwickauer Gewandhauses. Der fiese Zauberer Kaschnur (Else Hennig) will die schöne Prinzessin Luna (Julia Rani) heiraten und in den Palast des Kalifen einziehen. Mit List verkauft er Kalif Chasid (Daniel Koch) und dessen Großwesir Mansor (Hans-Joachim Burchardt) ein Zauberpulver, das es ermöglicht, sich in ein Tier zu verwandeln und deren Sprache zu verstehen. Nur das Zauberwort "Mutabor" kann sie erlösen. Doch: wer lacht, vergisst das Zauberwort! Verwandelt in Störche können Kalif und Großwesir jedoch nicht mehr an sich halten und alles scheint, als wäre der Plan des bösen Zauberers aufgegangen. Allerdings hat Kaschnur die Rechnung ohne die Klugheit der Prinzessin Luna gemacht. Denn obwohl sie selbst in eine hässliche Eule verwandelt wurde, schmiedet sie einen weisen Plan und die Drei besiegen den Zauberer. Margret Weise entwarf das Bühnenbild aus tausendundeiner Nacht sowie die Kostüme, die Musik stammt von Falk Zenker.