Nach der Katastrophe: Kita wieder voll nutzbar

Soziales Bauarbeiten in Limbacher Kita nach Wasserschaden abgeschlossen

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Dagmar Münzner zeigt auf das Waschbecken, an dem das Wasser damals auslief. Foto: Steffi Hofmann

Limbach-Oberfrohna. Die Wände leuchten in fröhlichen Farben, neue Holzmöbel wurden aufgestellt, dazu weiche Sofas und eine Puppenecke. In den nächsten Wochen kommen noch neue Matratzenschränke für die Auflagen zum Mittagsschlaf.

Heute erinnert nichts mehr an den Schreck, der eines Tages im August in der Kita am Hohen Hain ausbrach: Auslaufendes Wasser an einem Kinderwaschbecken beschädigte vier Gruppenräume so schwer, dass sie über Wochen nicht genutzt werden konnten. Fast einen Monat dauerte allein der Trocknungsprozess des Mauerwerks.

Es musste improvisiert werden

In der Zeit, in der die Kinder ihre Räume nicht nutzen konnten, wurde ein Teil der Jungen und Mädchen im Turnraum, ein Teil im Schlafraum und ein weiterer Teil in einem Klassenzimmer der Geschwister-Scholl-Oberschule betreut. Dort ist extra der Stundenplan geändert worden, da die Ausfallzeit der Kitaräume bis ins neue Schuljahr hineinging.

"Das war eine logistische Herausforderung", resümiert Dagmar Münzner, Bereichsleitern Kita/Horte der Bona Vita mbH, zu der die Kita am Hohen Hain gehört. Sämtliche Tische, Stühle, Matratzen und Spielutensilien mussten vom Kindergarten in das benachbarte Schulgebäude getragen werden - bei laufendem Betrieb.

Auch der Elternrat lobte das Engagement der Erzieher während der Notfallwochen. Arbeiten müsse man jetzt nur noch an der Informationspolitik. Es sollte ein sogenanntes Notfall-Info-System ins Leben gerufen werden, so dass bei einem erneuten Zwischenfall alle Eltern schnellstens informiert würden, sagte Elternratsvorsitzende Christin Seifert.