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Nach der Saison ist vor der Saison

Bestandsaufnahme Zwickauer Freibäder haben hohen Investitionsbedarf

Region. 

Region. Die Freibadsaison 2018 ist Geschichte. Jetzt müssen die Bauarbeiter ran, damit Zwickaus drei blaue Wannen auch künftig bei den Wasserratten für ungetrübten Badespaß sorgen.

Förderprogramm für Arbeiten

Insbesondere das Planitzer Bad wird dabei mehr und mehr zum Kostenfaktor. Schon jetzt müssen vor jeder Saison etwa fünf Prozent der Fliesen in den Becken ausgetauscht werden. Das schlägt immer mit einem Betrag um die 50.000 Euro zu Buche. Um langfristig den Badbetrieb garantieren zu können, wäre eine Erneuerung der Beckenverkleidung erforderlich. Geschätzte Kosten: rund 4,5 Millionen Euro. Ein Großteil des Geldes könnte über das Förderprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" als Zuschuss kommen. Wann der Startschuss für die große Beckensanierung fällt, ist noch unklar. Möglicherweise könnten die Arbeiten 2021 mit dem Schwimmer- und dem Sprungbecken beginnen. Erst danach kämen die restlichen Bereiche dran.

Lob für Ehrenamtler

Hohen Investitionsbedarf gibt es auch im 04-Bad und im Crossener Bad. Beide Einrichtungen gehören zwar der Stadt, werden seit Mitte der 2000er-Jahre aber durch rührige Fördervereine geführt. In der Vergangenheit beteiligte sich die Kommune jährlich mit jeweils 15.000 Euro, in diesem Jahr mit 30.000 Euro an den Betriebs- und Sanierungskosten.

Zu wenig, gibt Carol Foster, Vorsitzender des Crossener Fördervereines zu bedenken. "Wir als Verein können immer nur die nötigsten Sanierungsarbeiten schultern. Hätten wir nicht so tolle Unterstützer und Leute, die sich ehrenamtlich enorm für das Bad engagieren, würde es mau aussehen." Unter anderem wurde in den zurückliegenden Wochen mit vereinten Kräften die in die Jahre gekommene Mittelbrücke abgerissen und Vorbereitungsarbeiten für den Neubau durchgeführt.



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