Nach Zwangspause: Bismarckturm öffnet wieder

Wahrzeichen 230.000 Euro in Sanierungsarbeiten investiert

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Der Bismarckturm in Glauchau. Foto: Markus Pfeifer

Glauchau. 197 Stufen geht es nach oben. Von der Aussichtsplattform ist - bei schöner Witterung - der Blick bis zum Fichtelberg in Oberwiesenthal und bis zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig möglich. Darauf mussten Einwohner und Besucher seit 2014 verzichten. Der Grund: Der Bismarckturm in Glauchau blieb aufgrund eines abgestürzten Verblendsteines und den dadurch entdeckten Baumängeln gesperrt.

Nachdem die Sanierungsarbeiten, die rund 230.000 Euro gekostet haben, zum Abschluss gebracht werden konnten, steht nun der Termin für die (lang ersehnte) erste Öffnung des Wahrzeichens fest: Am 6. April ist erstmals nach der XXL-Zwangspause wieder ein Besuch des Bismarckturmes möglich. Das teilte Rathaussprecherin Bettina Seidel auf BLICK-Anfrage mit.

"Nachdem die Sanierungsarbeiten an der Aussichtsplattform und der Rotunde des Bismarckturms beendet werden konnten und die Beräumung der Baustelle erfolgte, kann das Wahrzeichen der Stadt nunmehr wieder für Besucher geöffnet werden", sagte Bettina Seidel. Sie kündigte dabei an, dass die Stadtverwaltung auf eine Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsverein "Schönburger Land" setzen wird.

Die Mitglieder des Vereins kümmern sich bereits um das Gangsystem unterhalb des Theaters. Seidel: "Der Fremdenverkehrsverein hatte bereits in der Vergangenheit die Absicherung der Öffnung des Bismarckturmes übernommen." Die konkreten Öffnungszeiten am 6. April und weitere Termine sollen noch bekanntgeben werden, heißt es aus dem Rathaus. "Aussagen zum Rhythmus sind erst möglich, nachdem die dazu notwendigen Abstimmungen erfolgt sind", sagte die Sprecherin. Veranstaltungen rund um den Bismarckturm sind im aktuellen Jahr bisher nicht geplant.