Narren betreiben Riesenaufwand für einen Abend

FASCHING Niederalbertsdorfer feierten zum 17. Mal in Langenbernsdorf

Langenbernsdorf. 

Langenbernsdorf. Für Toni Urban und seine Mitstreiter von den Faschingsfreunden aus Niederalbertsdorf hatten in den letzten Tagen alle Hände voll zu tun. Auf ihrem Plan stand die Vorbereitung der großen Saalveranstaltung im "Weißen Ross" in Langenbernsdorf, wo am vergangenen Samstag immerhin schon zum 17. Mal ausgiebig gefeiert wurde. "Insgesamt sind wir sechs Tage mit dem Saal beschäftigt, der nach unserer Veranstaltung am Sonntagnachmittag wieder besenrein übergeben werden muss", erklärte mit Silvere Opitz ein Mitglied des Elferrates der Faschingsfreunde.

Die hatten zu ihrer Veranstaltung im erneut restlos ausverkauften Saal zum ersten Mal ihren tanzenden Nachwuchs mitgebracht. "Bisher haben sich die Mädchen und Jungen lediglich zu unserer zweiten Veranstaltung im Nieder- albertsdorfer Schützenhaus präsentiert", sagte Vereinschef Toni Urban. Andreas Bachmann, Ministerpräsident der Niederalbertsdorfer Faschingsfreunde, sah hier bereits den einen oder anderen Kandidaten für eine der irgendwann neu zu besetzenden Positionen im Elferrat. "Gut zu wissen, dass schon einige Nachfolger da sind", lachte Bachmann nach der erfolgreichen Premiere der Kinder.

Die waren im Programm der Niederalbertsdorfer Faschingsfreunde auch fast die einzige Neuerung. "Wir wollen den bisherigen Charakter unserer Veranstaltungen in den kommenden Jahren keinesfalls verändern", betonte Toni Urban mit Blick beispielsweise auf den nach wie vor fehlenden Kartenvorverkauf oder das spezielle Thema für die laufende Faschingssaison. Schließlich sei man in den vergangenen Jahren so sehr gut gefahren. Beibehalten werde auch die Tradition mit dem Niederalbertsdorfer Prinzenpaar. Luise I. und Nils I. regieren bereits das fünfte Jahr.