Natürlicher geht es nicht

Ernährung Gesundheitstipps rund um das Brot

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Annette Lein (li.) erklärt Silvia Stich, wie man Mehl aus vollem Korn herstellt. Foto: Nicole Schwalbe

Wilkau-Haßlau. "Mit dem Getreide ist es wie mit einer Konservendose, wenn man es öffnet, also mahlt, sollte man es innerhalb von drei Tagen verbrauchen, um noch alle Vitamine und den Geschmack mitnehmen zu können", rät Annette Lein, Gesundheits- und Ernährungsberaterin bei einer ihrer Brotbackpartys "Vom Korn zum Brot".

Die junge Apothekerin erklärt die Zusammenhänge zwischen dem menschlichen Körper und der Ernährung herzerfrischend und in einer so bildhaften Sprache, dass sich die Informationen wie ein Bilderbuch in die Erinnerungen der Seminarteilnehmer einbrennen. "Mein Mann hatte mit Asthma und Bluthochdruck zu tun. Seit der Ernährungsumstellung benötigt er keinerlei Medikamente mehr", erzählt Lein.

Apothekerin veranstaltet Brotbackpartys

Es ist erstaunlich, was Wissenschaftler in den letzten Jahren herausgefunden haben und was offenbar kaum einer publiziert. Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Zahnfehlstellungen, Rheuma und viele andere kann man mit der richtigen Ernährung vermeiden oder zumindest lindern. Lein führt persönliche Beratungen durch, gibt Brotbackpartys, hält Vorträge und hat durch die Firma ihres Mannes die Möglichkeit, ihren Kunden auch volles Getreide und andere gesunde Lebensmittel zu den Öffnungszeiten dienstags und donnerstags ab 14 Uhr anzubieten. Wer sein Mehl selbst mahlen will, kann sich sogar eine kleine Mühle bei ihr ausleihen.