Neu: Ohne Empfehlung auf´s Gymnasium

Bildung Insgesamt wechseln weniger Viertklässler an die staatlichen Schulen

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Das Lichtensteiner Schneider-Gymnasium Foto: Markus Pfeifer

Westsachsen. Der Zeitraum, in dem Grundschüler für die nächste Etappe ihres Bildungsweges an Gymnasium oder Oberschule gemeldet werden mussten, ist vorbei. Nun beginnt in der Bildungsagentur und in den Schulen das große Rechnen und Organisieren.

Dabei ist die Situation in diesem Jahr eine Besondere. Durch gesetzliche Änderungen konnten Eltern ihre Kinder auch dann für das Gymnasium melden, wenn die entsprechende Bildungsempfehlung nicht ausgesprochen wurde. Im Landkreis Zwickau ist das bei 53 Mädchen und Jungen der Fall. Sie mussten Tests absolvieren und es stehen noch Elterngespräche aus.

Bis Mai müssen sich Eltern und Schüler noch gedulden

"Es kann noch im Ergebnis zu Umentscheidungen kommen", sagt Arndt Schubert, Sprecher der Bildungsagentur. Ohnehin seien die Meldezahlen nur ein vorläufiger Wert, auf dessen Basis nun die Klassenbildungen beraten werden. Mitte Mai werden dann die Eltern informiert.

Auffällig ist, dass im Kreis Zwickau in diesem Jahr weniger Viertklässer an den staatlichen Oberschulen und Gymnasien gemeldet wurden. An den Oberschulen sind es 1071 (2016: 1175) und an den Gymnasien 805 (2016: 823). Während es an den Gymnasien in Lichtenstein, Glauchau und Limbach-Oberfrohna jeweils einen leichten Anstieg gab, ist in Hohenstein-Ernstthaler ein Rückgang zu verzeichnen.