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Vogtland

Neue Schau lockt in das Schocken-Haus

Ausstellung Investoren informieren über Zukunftspläne für Objekt an der Badergasse

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Die neue Ausstellung mit dem Titel "Der Bauhausstil: Markenzeichen des Schocken-Warenhaus-Konzerns" erweist sich als Volltreffer. Mehr als 250 Besucher haben am Samstag und am Sonntag einen Blick auf die Schautafeln geworfen. Zur Ausstellungseröffnung, die am Donnerstagnachmittag stattfand, waren bereits mehr als 200 Gäste im ehemaligen Kaufhaus an der Badergasse. "Das Interesse ist sehr groß. Wir haben auch viele gute Gespräche geführt", sagt Wirtschaftsförderin Andrea Beres. Weitere Termine, an denen die Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt werden kann, sollen noch festgelegt werden.

Alles über die Schocken-Häuser

Die Schau besteht aus 16 Tafeln. Hier wird über die Standorte der Schocken-Kaufhäuser in Deutschland sowie Geschichte und modernes Bau- und Verkaufskonzept der Firmengruppe berichtet. Zudem rücken die Architekten Erich Mendelsohn und Bernhard Sturzkopf in den Mittelpunkt. Einen Schwerpunkt stellen die Geschichte, eine Bilddokumentation und die Visionen für das ehemalige Schocken-Kaufhaus in Crimmitschau dar. Parallel dazu erfahren die Besucher auch Wissenswertes zu den weiteren Schocken-Kaufhäusern in Chemnitz und in Oelsnitz/Erzgebirge. Die Wanderausstellung wird bis Ende Februar 2020 in Crimmitschau präsentiert. Danach soll sie unter anderem in Chemnitz, Leipzig, Dresden und Oelsnitz/Erzgebirge gezeigt werden.

Wohnungen sollen in Crimmitschau entstehen

Oberbürgermeister André Raphael (CDU) hat zur Ausstellungseröffnung auch über seine persönlichen Erinnerungen an den früheren Einkaufstempel geplaudert - dazu gehören der typische Bockwurstgeruch und der Blick in die Schallplattenabteilung. "Ich bin in den letzten Jahren - egal ob als Stadtrat oder als Oberbürgermeister - oft gefragt worden, was aus dem Schocken wird", sagt André Raphael, dessen Hoffnungen nun auf der Investorengruppe um Jens Dietrich ruhen. Der Inhaber eines Planungsbüros kommt aus Oelsnitz im Erzgebirge. Rund 5,2 Millionen Euro sollen in die Sanierung des Objektes in Crimmitschau fließen. Dafür stehen 2,6 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus" zur Verfügung. Jeweils 1,3 Millionen Euro müssten von privaten Investoren und der Stadt Crimmitschau aufgebracht werden. Konkrete Nutzungspläne gibt es bereits für die beiden oberen Etagen. Hier sollen jeweils drei Wohnungen mit 120 bis 150 Quadratmetern Wohnfläche entstehen.



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