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Vogtland

Neue Sirenen kosten 250.000 Euro

Interview mit Gemeindewehrleiter Werner Spalerski

Crimmitschau. 

Auf die Erfahrungen aus dem Hochwasser im Mai und im Juni 2013 soll in Crimmitschau reagiert werden. Der Stadtrat befasst sich auf seiner Sitzung am morgigen Donnerstag (ab 17 Uhr im Rathaus) mit der Anschaffung von Sirenen. BLICK-Reporter Holger Frenzel sprach mit Gemeindewehrleiter Werner Spalerski über die Investition.

Warum macht sich die Anschaffung von neuen Sirenen erforderlich?

Wir können damit die Bevölkerung mit Sprechdurchsagen vor Gefahren warnen. Beim letzten Hochwasser war der gefährdete Bereich an der Pleiße mit Lautsprecherwagen nicht mehr zu erreichen. Der Grund: Das Wasser war schneller als wir. Deshalb mussten wir uns nach Alternativen umschauen. Der Vorteil der Sirenen ist, dass sie mit Akkus ausgestattet sind und auch im Fall eines Stromausfalls funktionieren.

Wie viel Geld wird für die Anschaffung benötigt?

Wir haben die Pläne schon in den Ausschüssen vorgestellt. Wenn der Stadtrat grünes Licht gibt, können wir dafür 250.000 Euro ausgeben. Dabei stehen uns 187.500 Euro aus Fördertöpfen zur Verfügung. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 62.500 Euro.

Bis wann soll die Installation der Sirene abgeschlossen sein?

Der Zeitplan ist knapp bemessen. Unser Ziel lautet, dass die Technik bis Mitte 2016 in Betrieb gehen soll. Wir planen den Aufbau an neun Standorten. Davon befinden sich drei Standorte in Frankenhausen und sechs Standorte im Stadtgebiet. Es ist durchaus denkbar, dass in den nächsten Jahren weitere Sirenen für die anderen Stadt- und Ortsteile angeschafft werden.



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