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Neue Stützwand kostet 1,3 Millionen

Bauprojekt In Crimmitschau wird auf ein erschütterungsarmes Verfahren gesetzt

Die schwere Technik arbeitet sich Schritt für Schritt auf der Bahn-Baustelle an der Kitscherstraße in Crimmitschau vorwärts: Direkt auf der neuen Spundwand sind mit Klemmen ein Pressbohrer, ein Klemmkran und ein Hydraulik-Aggregat befestigt. "Damit können wir an einem Tag bis zu acht Spundwände, die jeweils maximal 700 Kilogramm wiegen, einbauen", sagt Irmfried Knorr. Er ist für die Bauüberwachung verantwortlich. Wenn eine Spundwand im Boden ist, zieht die Technik um wenige Zentimeter weiter. Die Deutsche Bahn steckt 1,3 Millionen Euro in den Neubau der Stützwand.

"Die vorhandene Stützwand stammt noch aus der Entstehungszeit der Bahnlinie. Der Standbeton zersetzt sich langsam in seine Einzelteile", sagt Irmfried Knorr. Für sein Team gibt es dabei eine besondere Herausforderung: Das 230 Meter lange Bauwerk muss direkt hinter den Häusern und Gartengrundstücken an der Kitscherstraße errichtet werden. "Dadurch haben wir uns für ein erschütterungsarmes Verfahren entschieden", sagt der Bauüberwacher. Der Einbau der Spundwände soll bis zum 8. September über die Bühne gehen. Danach folgen die Montage der Bauwerksanker und die Herstellung des Kopfbalkens. Darauf wird im Oktober und November ein Geländer montiert. Bis Ende November steht die Profilierung des Geländes auf dem Bauzeiten-Ablaufplan. Trotz der Bautätigkeit gibt es von den Anwohnern bisher keine Beschwerden zu hören. Siegfried Schmutzler, der für die Fraktion Für Crimmitschau im Stadtrat sitzt, wohnt direkt neben der Baustelle. "Es gibt bisher nichts zu meckern. Die Zusammenarbeit mit der Baufirma funktioniert gut", sagt Schmutzler: "Wir hoffen, dass es so bleibt."



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