Neue Technik geht in Betrieb

Wärmeversorgung Unternehmen investierte rund 1,2 Millionen Euro

Die beiden Blockheizkraftwerke an der Amselstraße und der Westbergstraße versorgen nicht nur rund 2800 Wohnungen in Crimmitschau mit Wärme. Zudem hängen das Kino, das Rathaus, das Gymnasium am Westberg und zwei Kindertagesstätten an den Wärme-Leitungen der VSW Verbundwerke Südwestsachsen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehr als 1,2 Millionen Euro in die Sanierung der Technik investiert. Vor wenigen Tagen durften geladene Gäste einen Blick in die "Heiz-Zentrale" von Crimmitschau werfen. "Der elektrische Wirkungsgrad der beiden Blockheizkraftwerke in Crimmitschau, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen, hat sich durch die Umrüstung von bisher 28 auf jetzt 38 Prozent erhöht", sagte Geschäftsführer Hendrik Haertwig. Die Anlagen arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Zudem wurde am Standort an der Amselstraße - er befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Pleiße - ein Beitrag zur Erhöhung des Hochwasserschutzes geleistet: Motorenölbehälter wurden aus dem Keller entfernt und die Fernwärmerohre mit einem speziellen Kunststoffmantel gesichert. Die neue Technik ermöglicht es den Mitarbeitern auch, dass sie sich bei Bedarf zuhause am Computer über die Entwicklung in den Blockheizkraftwerken informieren können. "Das ist manchmal bei einem Wetterumschwung der Fall", sagt Bau- und Betrieb-Referent Thomas Lange. Aus Sicht des Energieversorgers hat er kurz vor dem Beginn des Winters auch einen speziellen Wunsch an Petrus geäußert: "Ich hoffe auf einen langen Winter ohne große Abnahmespitzen".