Neuer Blitzer: Am Montag erste Kontrollen

Verkehr Limbach-Oberfrohna hat jetzt eigenes Gerät für Geschwindigkeitskontrollen

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Sebastian Meyer mit dem neu angeschafften Blitzgerät für Limbach-Oberfrohna.Foto: Steffi Hofmann

Limbach-Oberfrohna. Er ist klein, schnell auf- und abzubauen und gibt bei guten Lichtverhältnissen kein Zeichen von sich: Limbach-Oberfrohnas erster eigener Blitzer. Am Montag wird das 48.000 Euro teure Gerät, das die Stadt jetzt angeschafft hat, das erste Mal eingesetzt. "Die Tempo 30-Zonen vor der Kita Spatzennest und der Thomas-Müntzer-Grundschule werden von der Hälfte der Fahrer nicht beachtet. Deswegen wird das neue Gerät dort das erste Mal zum Einsatz kommen", erklärt Thomas Luderer, kommissarischer Leiter des Fachbereichs für Ordnungsangelegenheiten.

Bisher waren die Geräte nur gemietet

Seit 2010 führt die Stadt Limbach-Oberfrohna zusammen mit Niederfrohna und Hohenstein-Ernstthal eine Verkehrsüberwachung mittels Blitzgeräten durch. Bislang wurde pro Jahr an 40 Tagen ein von einer Firma gemieteter Blitzer aufgestellt. "Die Mietung der Geräte hat uns allerdings unflexibel gemacht", begründet Thomas Luderer den Schritt für die Anschaffung des eigenen Blitzers namens Leivtec XV3. Nun könne nämlich auch spontan an Gefahrenstellen geblitzt werden, ohne dass sich lange im Voraus mit einer Firma abgesprochen werden muss.

Die Kamera des Blitzers schieße in Mikrosekunden mehrere Aufnahmen des Pkw samt Fahrer und übermittle sie danach sofort auf einen Laptop, der bei den Beamten steht. "Vier Mitarbeiter sind amtlich darauf geschult worden", sagte Vollzugsbediensteter Sebastian Meyer weiter. Wo und wie oft in Zukunft geblitzt wird, wollte niemand verraten. Besonders aber vor Kitas, Schulen und Seniorenheimen werde der Verkehr im Auge behalten.