Neuer Pfarrer im Kirchspiel Zwickau-Nord

Amtseinführung Geistlicher stellt sich neuer Herausforderung

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Die Amtseinführung von Pfarrer Jens Buschbeck (l.) als dritter Geistlicher im Kirchspiel Nord nahm Superintendent Harald Pepel vor. Foto: Andreas Wohland

Mosel. Am Sonntag wurde Jens Buschbeck vom Zwickauer Superintendenten Harald Pepel als dritter Pfarrer im Kirchspiel Zwickau-Nord ins Amt eingeführt. In seinen unmittelbaren Seelsorgebereich fallen die Zwickauer Luthergemeinde, sowie die Gemeinden in den Stadtteilen Crossen und Mosel.

"Ich freue mich auf diese Aufgabe, die für mich noch einmal eine echte Herausforderung darstellt - insbesondere die Tätigkeit in ländlich geprägten Gemeinden", sagte er. Der 51-jährige Jens Buschbeck ist in der Region kein Unbekannter. Nach seinem Theologiestudium in Leipzig besetzte er ab 1995 zunächst je eine halbe Stelle in der Zwickauer Lutherkirche und im Jugendpfarramt.

Schwerpunkt: Die Kirche soll im Dorf bleiben

Vier Jahre später übernahm er zu 100 Prozent den Posten des Jugendpfarrers und hatte schon damals viele Kontakte ins gesamte Kreisgebiet. Mit Wirkung zum 1. März 2011 erfolgte seine Abordnung an die Lutherkirchgemeinde. Dort war er bis Ende Februar Leiter einer "Kirchgemeinde mit Modellcharakter".

Für den Geistlichen sei diese Zeit sehr wichtig gewesen. "Ich durfte erleben, wie Gemeinde wächst, wenn Menschen verschiedener Altersgruppen, mit unterschiedlichen Biografien und Frömmigkeitsstilen ein gemeinsames Ziel verfolgen - den Bau der Gemeinde von Jesus", betonte er. Einen Schwerpunkt seiner künftigen Tätigkeit sieht er darin, dass die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes im Dorf bleibt. Jede Gemeinde solle ihr Profil finden und trotzdem ein gemeinsames Miteinander möglich sein.