Neues Einsatzfahrzeug für die Lichtensteiner Kameraden

Ehrenamt Feuerwehr klagt über zu hohen bürokratischen Aufwand

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Gemeindewehrleiter René Klein und Ortswehrleiter Marco Joneleit. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Die Freiwillige Feuerwehr Lichtenstein ist derzeit gut aufgestellt und kann auch nicht über mangelnden Nachwuchs klagen. Insgesamt 189 Mitglieder, von den 86 aktive Einsatzkräfte sind, vermeldete Gemeindewehrleiter René Klein jüngst bei der Jahreshauptversammlung.

Neben der Ortsfeuerwehr Lichtenstein gehören auch die Kameraden aus Heinrichsort und Rödlitz zur Gemeindewehr. In der Jugendfeuerwehr werden in zwei Gruppen 30 Kinder und Jugendliche auf die anspruchsvollen Aufgaben in einer Feuerwehr vorbereitet. "Es gibt derzeit sogar eine Warteliste", sagte René Klein, der optimistisch ist, dass in den nächsten Jahren auch die aktive Truppe von der guten Nachwuchsarbeit profitieren kann.

Arbeit hat Positives und Negatives

Problematisch ist aus Sicht des Feuerwehrchefs, dass der bürokratische Aufwand immer weiter steigt und von Kreisebene einige Aufgaben in die Gemeindewehren herunterdelegiert wurden. "Man darf ja nicht vergessen, dass wir das ja eigentlich als Hobby machen. Es wird einfach zuviel, was da verlangt wird", so Klein.

Optimismus herrscht dagegen mit Blick auf das neue Einsatzleitfahrzeug. Es soll Ende Februar verfügbar sein, nachdem es einige Verzögerungen gab. Das Fahrzeug in Hochdachausführung wird unter anderem drei Funkarbeitsplätze haben. Bei großen Einsätzen erfolgt in dem Fahrzeug die Koordination und die Dokumentation der Arbeit. Der Einsatzleitwagen kostet 107.000 Euro. Außerdem hoffen die Kameraden auch noch auf einen neuen Mannschaftstransporter.