Neues Logistikzentrum geht in Betrieb

Investition Kartoffelveredler investiert vier Millionen Euro in Halle

neues-logistikzentrum-geht-in-betrieb
Foto: Getty Images/Yoh4nn

Weidensdorf. Das neue Logistikzentrum des Kartoffelveredlers Friweika in Weidensdorf ist vor wenigen Tagen in Betrieb gegangen. Das Unternehmen investierte rund vier Millionen Euro in den Neubau der rund 5000 Quadratmeter großen Halle. "Wir können damit viele Arbeitsabläufe optimieren. Dazu tragen auch die Scanner bei, auf die unsere Mitarbeiter bei der Bearbeitung von Aufträgen nun zurückgreifen", sagt Friweika-Vorstandsmitglied Marko Wunderlich.

Vorher benötigte man verschiedene Lagerhallen

Der Umzug in das neue Logistikzentrum, das sich zwischen dem Großbehälterlager und der Autobahn befindet, ging in mehreren Etappen über die Bühne. Mit dem Neubau wurde im Frühjahr 2017 begonnen. Die Friweika beliefert rund 1000 Gaststätten, Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen mit Kartoffeln, Kartoffelprodukten und weiteren Lebensmitteln. In der Vergangenheit befanden sich die Großverpackungen noch in verschiedenen Lagerhallen.

Das neue Logistikzentrum ist in drei Bereiche aufgeteilt: Es gibt ein Tiefkühllager mit einer Temperatur von minus 21 Grad Celsius. Im Kühllager arbeiten die Mitarbeiter bei (angenehmeren) Temperaturen von minus 4 Grad Celsius. Dazu kommt noch ein Trockenlager. Die Abkürzung Friweika steht für die Bezeichnung "Frische Weidensdorfer Kartoffeln". Die Genossenschaft existiert seit 1970. Nach der Wendewurde die Lager- und die Produktionskapazität mit mehreren riesigen Bauprojekten immer wieder erweitert.

Wichtiger Arbeitgeber in der Region

Das Unternehmen benötigt mittlerweile rund 130.000 Tonnen Kartoffeln pro Jahr. Ein Teil der Erdäpfel kommt von Feldern in Westsachsen und Ostthüringen. Die Friweika hat sich zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Region entwickelt. "Wir beschäftigen rund 350 Mitarbeiter", sagt Wunderlich.