Nico Ihle holt sich den Feinschliff für Olympia

Eisschnelllauf Lichtensteiner will eine Medaille

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Nico Ihle. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Eisschnellläufer Nico Ihle aus Lichtenstein ist langsam aber sicher im Olympia-Modus. Nach guten Ergebnissen beim Weltcup in Erfurt soll nun der Feinschliff für die Olympischen Spiele gelingen, damit bei den Rennen am 19. und 23. Februar der Traum von einer Medaille wahr werden kann.

"Bis zum 10. Februar bereite ich mich in Berlin auf die Olympischen Spiele vor, da ich hier konstante Bedingungen vorfindet und nicht auf die Witterungseinflüsse abhängig bin. Am 10. Februar werde ich auch noch mal ein TestRennen laufen, das ist ungefähr eine Woche vor meinem Start in Korea um noch mal so richtig auf Touren zu kommen", berichtet der 32-Jährige.

Auch Ruhephasen sind wichtig

Etwas Ausdauer- und Krafttraining seien jetzt beispielsweise noch wichtig, aber in der Zeit vor den entscheidenden Rennen braucht der Körper auch noch einmal Ruhephasen und frisch und leistungsfähig zu werden. "Mit den Ergebnissen vom WeltCup aus Erfurt kann ich sehr zufrieden sein, da ich immer nur ganz knapp an der Medaille vorbeigeschrammt bin.

Aber der Form Aufbau zur Bestform kommt jetzt erst noch und von der Seite her weiß ich, dass noch so einiges möglich ist", erklärt Ihle. So war es auch vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Dort verpasste der Lichtensteiner als Vierter über die 1000 Meter nur ganz knapp Edelmetall.

Ihle will sich den großen Traum erfüllen

Die Spiele in Südkorea werden für Ihle die dritten nach Vancouver (2010) und Sotschi (2014) sein. Mit 32 Jahren ist er im besten Eisschnelllaufalter und will sich nun den größten Traum eines jeden Sportlers erfüllen.

An die Bahn in Gangneug, wo die Wettbewerbe der Eisschnellläufer ausgetragen werden, hat Ihle gute Erinnerungen. Vor einem Jahr holte er sich hier vor einem Jahr bei der Einzelstrecken-Weltmeisterschaft den Vizeweltmeistertitel über 500 Meter.

Anpassung an Zeitverschiebung

Diese Reise nach Südkorea tritt Nico Ihle am 11. Februar an. Bis dahin wird er schon beginnen, seinen Rhythmus an die Zeitverschiebung anzupassen. Seine Frau Anni und die beiden Töchter Emma und Maxi müssen in den nächsten Wochen auf den Athleten verzichten, werden aber wie üblich bei den Eisschnelllauf-Wettbewerben vor dem Fernseher mitfiebern.