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Nonne führt Neugierige durch Zwickau

Sagen Eine Stadtführung der etwas anderen Art

Zwickau. 

Zwickau. Eine Stadtführung der etwas anderen Art hatte vor wenigen Tagen in Zwickau Premiere. Verkleidet als Nonne machte sich Brit Großpietsch mit einer Reihe Wissbegieriger auf dem Weg durch die Innenstadt. Der Rundgang unter dem Titel "Sagenhaftes Zwickau" - das jüngste von der Kultour Z. ins Leben gerufene Stadtführungskind - befasst sich weniger mit den historischen Gebäuden. Vielmehr stehen Sagen und Überlieferungen im Mittelpunkt. Das wiederum hat den Effekt, dass auch die Vertreter der jüngeren Generation neugierig die Ohren spitzen und mit offenen Mündern den Ausführungen von Brit Großpietsch lauschen. Und die entführt ihre Zuhörer mit kurzweiligen Episoden in die märchenhafte Welt der Riesen und Hexen, berichtet ebenso über den vermeintlichen Jungbrunnen und die Zauberelse.

Brit Großpietsch ist seit 13 Jahren als Stadtführerin in Zwickau unterwegs und hat die sagenhafte Tour auf Anregung eines ihrer Kollegen hin erstellt. Das Nonnenkostüm passt gut zum Konzept des Rundganges. Immerhin existierte in der Nähe der Katharinenkirche einst ein Benediktinerkloster. Die Nonnen lebten unter dem Motto "Ora et labora" ("Bete und arbeite"). Kontakte zur Außenwelt pflegten sie kaum, hörten sich aber gerne Geschichten vom Leben jenseits der Klostermauern an, erzählten sie weiter und wandelten sie mitunter ein wenig ab. Die Stadtführung "Sagenhaftes Zwickau" kostet 7 Euro pro Teilnehmer. Sie dauert gut anderthalb Stunden. Sie findet jeden letzten Samstag im Monat statt. Beginn: 14 Uhr an der Tourist-Information in der Hauptstraße.



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