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Ohne Fernglas geht nix

Freizeit Kevin Marschlich ist Schwimmmeister

Das Strandbad an der Koberbachtalsperre in Langenhessen steht zwischen 10 und 20 Uhr für Besucher offen. Egal ob es bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius einen Gästeansturm gibt oder bei Mistwetter nur wenige Stammgäste kommen: Die Schwimmmeister müssen stets mit voller Konzentration ihrem Job nachgehen. "Wenn das Strandbad geöffnet hat, ist man automatisch bei 200 Prozent", sagt Kevin Marschlich. Der 25-Jährige gehört zu einem dreiköpfigen Schwimmmeister-Team an der "Kober". Sie bekommen zudem Unterstützung durch die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Zu den wichtigsten Hilfsmitteln des Aufsichtspersonals gehört das Fernglas. "Etliche Leute schwimmen bis an das andere Ufer der Talsperre. Wir können nur mit dem Fernglas sehen, ob wirklich alles in Ordnung ist", sagt Kevin Marschlich, der derzeit seine zweite Saison als Schwimmmeister an der Koberbachtalsperre erlebt. Der junge Mann hat ein Lob für die Badegäste parat: "Die meisten Leute sind freundlich und nehmen unsere Hinweise ernst". Von den wenigen Ausnahmen lassen sich Kevin Marschlich und seine Mitstreiter nicht die Laune verderben. Zu den Aufgaben der Schwimmmeister an der "Kober" gehört aber nicht nur der wachsame Blick auf die Wasserfläche. Ihr Dienst beginnt bereits drei Stunden bevor die Kassen öffnen. In den Morgenstunden müssen unter anderem die technischen Anlagen gewartet sowie Rutsche und Schwimminseln gereinigt werden. "Zudem führen wir jeden Vormittag vor der Öffnung des Strandbades einen Test des Rettungsbootes durch", sagt Kevin Marschlich.



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