Oldtimertreff: Suche nach Alternativ-Standorten geht weiter

IFA-Treff Westtrasse in Werdau steht 2018 zur Verfügung

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Martin Dulig war am Mittwochabend in Werdau. Foto: Frenzel

Werdau. Das IFA-Oldtimertreffen kann im nächsten Jahr noch einmal auf der Westtrasse in Werdau stattfinden. Das Zugeständnis hat Martin Dulig (SPD), Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, gemacht. Der 43-Jährige war mit seiner von der SPD initiierten Küchentisch-Gesprächsrunde am Mittwochabend im "Alten Schützenhaus" in Werdau zu Gast.

Wo findet das Oldtimertreffen in Zukunft statt?

Das Hauptthema der rund zweistündigen Debatte war - fast schon erwartungsgemäß - die Zukunft des IFA-Oldtimertreffens. 2018 kann sich Dulig letztmals eine Veranstaltung auf der Westrasse vorstellen. Dann ist der nächste Abschnitt in Richtung Fraureuth noch nicht ganz fertig.

"Vielleicht lässt sich das Treffen auch mit der Einweihung des nächsten Teilstücks verbinden", sagte der SPD-Politiker vor den rund 60 Zuhörern. Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) kündigte eine Prüfung des Angebots an. Offen bleibt, ob sich die vielen freiwilligen Helfer nach der diesjährigen Jubiläumsauflage mit rund 16.000 Besuchern noch einmal motivieren lassen.

Es gibt keine Feste auf Staatsstraßen

In der Küchentisch-Gesprächsrunde haben neben dem Rathauschef viele Anhänger des IFA-Oldtimertreffens für die Fortsetzung der Veranstaltung auf der Westtrasse geworben. Dazu gehörten der Fraureuther Ortsvorsteher Hans-Dieter Jakob und Stammteilnehmer Carsten Börnig, der im letzten Jahr mehr als 5000 Unterschriften gesammelt hat.

"Es wird keine Ausnahme geben. Wir können kein Exempel statuieren", sagte Dulig. Er machte deutlich, dass er dann mit zahlreichen Anfragen konfrontiert wird: "Es gibt viele Kommunen, die Feste auf Staatsstraßen feiern wollen."

Ein fester Untergrund wird gebraucht

Der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erinnerte, dass die Verantwortlichen in Werdau bereits seit neun Jahren über die Entwicklung informiert wären. Aus Duligs Sicht wurden bisher zu wenige Optionen geprüft. Dem hielt Stefan Czarnecki entgegen, dass eine unbefestigte Fläche nicht infrage kommen würde und ein Umzug an das Einkaufscenter in Steinpleis zum Abspecken führen würde. Czarnecki: "Dort hätten wir nur zwei Drittel der jetzigen Fläche und keinen einzigen Parkplatz."