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Chemnitz

Opposition, Repression und Friedliche Revolution

Schau Neue Ausstellung im Martin-Luther-King-Zentrum widmet sich der Zeit der Wende

Werdau. 

Werdau. Drei Jahrzehnte liegen die Ereignisse der Wende jetzt zurück. "30 Jahre nach dem Sturz der SED-Diktatur ist eine neue Generation herangewachsen, die die friedliche Revolution nicht selbst miterlebt hat. Um jungen Leuten Ereignisse und Erfahrungen zu vermitteln, muss man heutzutage anders herangehen", sagte Martin Böttger, Vorstandsvorsitzender des Martin-Luther-King-Zentrums.

Regionale Geschichte modern aufgearbeitet

Aus diesem Grund wurde die dortige Dauerausstellung jetzt umgestaltet. Sie trägt den Titel "Opposition, Repression und Friedliche Revolution in der DDR - Der Weg zur Einheit" und wurde nicht nur professionell, sondern auch nach modernen museumspädagogischen Grundsätzen angelegt. Ein wichtiger Aspekt war dabei der regionale Bezug. So zeigt die Schau in sechs Themenfeldern die Geschichte des Protests in der Region Werdau von den 1950er-Jahren bis 1990.

Wert der Demokratie schätzen lernen

Kurze Informationstexte, Biographien, Dokumente und Bilder werden durch Hörsequenzen und Objekte ergänzt. Insbesondere jungen Menschen sollen so den Wert der Demokratie schätzen lernen und erkennen, dass ein Einsatz für diese in der Gesellschaft immer notwendig ist. Die Gestaltung der Ausstellung lag in den Händen der wissenschaftlichen Mitarbeiter im Kingzentrum Bernd Gerber und Claudia Möckel, die die Thematik in Zusammenarbeit mit der Ö-Grafik-Agentur von Thomas Walther aus Dresden und dem Museumspädagogen im Ruhestand, Daniel Gaede, aufarbeiteten. Sehr anschaulich ist übrigens die Nachgestaltung der Verhältnisse im früheren Frauengefängnis in Freiberg.



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