Partner ziehen an einem Strang

Schloss 23.000 Besucher waren am Wochenende in der Töpferstadt

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Bürgermeister Bernd Pohlers (links) und Geschäftsführer Jürgen Ehrig haben gemeinsam den Riesenstollen angeschnitten. Foto: Frenzel

Waldenburg. Das war nicht unbedingt zu erwarten: Nachdem es im Verlauf des Jahres noch Streit um das Residenzschloss in der Töpferstadt gab, haben Stadtverwaltung und Tourismus- und Sportgesellschaft des Landkreises Zwickau bei der Schlossweihnacht nun an einem Strang gezogen. "Wir konnten am Samstag und Sonntag zusammen mehr als 23.000 Besucher in Waldenburg begrüßen. Das war noch einmal mehr als im letzten Jahr", teilt Nadine Salzbrenner mit. Die Mitarbeiterin des städtischen Tourismusamtes hat sich federführend um die Organisation der Schlossweihnacht gekümmert. Ein Bild mit Symbolcharakter gab es für die Besucher kurz nach der Eröffnung. Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler) und Jürgen Ehrig, Geschäftsführer der Tourismus- und Sportgesellschaft des Landkreises, haben gemeinsam den Anschnitt des Riesenstollens vorgenommen. Das Weihnachtsgebäck war in Windeseile an die hungrigen Besucher verteilt. "Wir freuen uns, dass mit Unterstützung von Stadt, Landkreis und vielen Helfern die Schlossweihnacht organisiert werden konnte", sagte Jürgen Ehrig. In den letzten Jahren mischte sich der Chef des kreiseigenen Unternehmens noch unter die Besucher. Bei der neunten Auflage war er nun mit in der Verantwortung. Ehrig: "Die Schlossweihnacht ist für uns eine Herzenssache, die wir gern weiterführen wollen." Parallel zur Schlossweihnacht fand auch der Marktzauber, der vom Gewerbeverein organisiert wurde, statt.