Pedalritter strampeln für Musik und Glocken

Kantor Interview mit Maximilian Beutner zur Rad-Kult-Tour

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Maximilian Beutner. Foto: Holger Frenzel

Crimmitschau. Der Förderverein für die Kirchenmusik organisiert wieder eine Radtour. Am Samstagnachmittag wird in die Pedalen getreten. BLICK-Reporter Holger Frenzel hat mit Kantor Maximilian Beutner über das Angebot gesprochen.

Welche Strecke haben Sie diesmal ausgewählt?

Es gibt drei Tourenangebote über 9, 11 und 18 Kilometer. Die Strecken führen über Frankenhausen, Gosel und Ponitz sowie wahlweise über Gößnitz. Sie sind landschaftlich sehr reizvoll und nicht zu stark von Autos befahren. Das hat sich eigentlich in den letzten Jahren bewährt. Auch eine Bergwertung kann absolviert werden. Zudem gibt es eine Kinderstation mit Spiel- und Freizeitangeboten. Los geht"s am Samstag um 14 Uhr auf dem Gelände der Firma Schaffer und Neumann in der Dammstraße.

Welche Ziele verfolgt der Förderverein mit dem Angebot?

Die "Orgeltour" wurde einst aus der Taufe gehoben, um die neue Großorgel der Laurentiuskirche mit zu finanzieren. Dieses wunderbare Projekt ist nun abgeschlossen. Allerdings hat so ein Instrument natürlich Folgekosten. Wie ein Auto regelmäßig zur Inspektion muss, so machen sich auch die Wartungen an der Orgel in regelmäßigen Abständen erforderlich. Das muss finanziert werden. Zudem benötigen wir Geld für die Sanierung der Glocken. Wir sammeln auch Spenden für unsere Konzertreihe, die weiterhin auf so einem Niveau fortgeführt werden soll.

Wie war bisher die Resonanz?

Sehr positiv. Letztes Jahr waren 60 Teilnehmer, dazu gehörten auch etliche Kinder, unterwegs. Wir konnten 2306,70 Euro einnehmen und uns über ein tolles Ergebnis freuen. Ich hoffe, dass wir uns am Samstag wieder in diesem Bereich bewegen. Das ist natürlich nur durch die große Spendenbereitschaft von Handwerkern, Gewerbetreibenden und Privatleuten möglich. An sie geht ein herzliches Dankeschön.