Pfarrei sucht einen Namen

Entscheidung Katholiken haben 49 Vorschläge eingereicht

Welchen Namen bekommt die katholische Pfarrei in der Pleiße-Region? Die passende Bezeichnung für die Riesen-Kirchgemeinde (2500 Mitglieder) soll am morgigen Donnerstagabend bei einer Wahlversammlung, die im Piusheim in Crimmitschau stattfindet, gefunden werden. An der Sitzung dürfen 50 Stimmberechtigte teilnehmen. Dabei handelt es sich um 24 Vertreter aus Werdau und 24 Katholiken aus Crimmitschau. Dazu kommen Pfarrer Michael Gehrke und Gemeindeassistent Thomas Gömbi. Auf den Stimmzetteln stehen 49 Namens-Vorschläge, die in den vergangenen Wochen von Mitgliedern der Kirchgemeinden eingereicht worden sind. Im ersten Wahlgang verfügt jeder Teilnehmer über drei Stimmen. "Damit sollen zunächst die fünf Favoriten, die in die engere Wahl kommen, ermittelt werden", informiert Michael Gehrke über den geplanten Ablauf. Nach der Auszählung der Stimmzettel geht die Wahl mit einer offenen Abstimmung weiter. Das heißt: Die Katholiken müssen per Handzeichen für ihren Favoriten stimmen. In jeder Runde scheidet der Namens-Vorschlag, für den am wenigsten Teilnehmer votieren, aus. Damit bleibt am Ende eine Bezeichnung für die neue Riesen-Pfarrei übrig. Der Name soll dann zur Prüfung an das Bistum Dresden-Meißen gemeldet werden. Allerdings gibt es eine Auflage. Michael Gehrke erklärt: "Wenn es für den Sieger-Name keine Zweit-Drittel-Mehrheit gibt, dann müssen wir das Bistum über die beiden verbliebenen Namen informieren." Er geht davon aus, dass der Wahl-Marathon rund eine Stunde dauern wird. Die neue Groß-Pfarrei wird zum Jahreswechsel aus den bisher noch selbstständigen Pfarreien "St. Bonifatius" in Werdau und "St. Franziskus" in Crimmitschau gebildet.