Pfarrer plant Gipfelsturm

Abschied Matthias Franke geht in den Ruhestand

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Pfarrer Matthias Franke geht in den Ruhestand. Foto: Frenzel

Dennheritz . Pfarrer Matthias Franke geht in den Ruhestand. Der 64-Jährige ist für rund 1500 Gemeindeglieder in Dennheritz, Niederschindmaas, Gesau, Jerisau, Weidensdorf und Remse verantwortlich. Die Verabschiedung erfolgt am 8. Januar um 14 Uhr in der Kirche in Gesau. Am 15. Januar um 10 Uhr übernimmt er noch den Abschlussgottesdienst der Allianzgebetswoche in der St. Georgenkirche in Glauchau.

Acht Jahre hat Matthias Franke in der Region gewirkt. "Wir haben nette Leute kennengelernt", sagt der Geistliche, der mit einer vielseitigen Unterstützung auch die Sanierung an den Gebäuden der Kirchen vorantreiben konnte. Dazu gehörten zuletzt die Erneuerung der Orgel in Dennheritz und die Dachsanierung in Niederschindmaas.

"Ich bin froh, dass ich meinem Nachfolger keine Großbaustellen hinterlassen muss", sagt Matthias Franke. Bisher ist offen, wer seine Aufgabe übernimmt und wann die Stelle wieder besetzt werden kann.

Verschiedene Pläne schmiedet Matthias Franke bereits für die Zeit im Ruhestand. Er zieht mit seiner Frau in ein Haus in Schmorkau zwischen Königsbrück und Hoyerswerda. Dort wohnen die Familien von drei der fünf Kinder.

Zudem will der gebürtige Zschockener weiter als Weltenbummler auf Entdeckungstour gehen - abseits der Touristenpfade, mit der Kamera im Gepäck und auf der Suche nach Kontakten mit den Einheimischen. Die freie Zeit soll unter anderem genutzt werden, um die Besteigung eines 6000-Meter-Berges vorzubereiten und Weihnachten einmal in einem fernen Land - eventuell in Kuba - zu verbringen.