Pinguin zieht vom Keller in den Tierpark

Schenkung Hölzerner Pinguin leistet den echten Gesellschaft

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Klaus Eulenberger (re.) freut sich über das Geschenk von Gottfried Graf. Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. Wer den Amerika-Tierpark besucht, kommt an "Pinguinland" nicht vorbei. Die 2016 eröffnete Anlage ist unverändert die große Attraktion der Einrichtung. Seit kurzem grüßt vis-a-vis der Beobachtungsscheibe ein weiterer Pinguin die Besucher - allerdings einer aus Holz.

Auch hat er schon mindestens 30 Jahre auf dem geschnitzten Buckel. Wo kommt dieser gar nicht so betagt wirkende Geselle her? Gottfried Graf kann das erklären: "Mein Vater Eberhard hat in seinem Leben viel geschnitzt. Aus seinem Nachlass, der unter anderem aus vielen hölzernen Tieren bestand, habe ich den Pinguin bekommen, der aber ja nicht so richtig in unseren Garten passt."

So groß wie ein Königspinguin

Daraufhin stand die Figur eine Zeit im Grafschen Keller in Kändler. "Als dann die Anlage eröffnet wurde, dachten wir uns: Das ist die Gelegenheit", weiß er noch. "Wir wollten unserer Heimatstadt etwas Gutes tun, zumal wir selbst gern in den Tierpark gehen." Mit seinem Sockel gemessen, der sich an der Felsenlandschaft der Anlage orientiert, ist der Pinguin etwa so groß wie ein Königspinguin und damit für diese Vogelart etwa mittelgroß.

"Es ist immer eine besondere Freude, wenn sich Einwohner der Stadt dafür einbringen, unseren Park noch schöner zu machen", lobte Klaus Eulenberger. "Ich war schon immer der Meinung, dass sich Natur und Kunst super ergänzen." Laut dem Vorsitzenden des Fördervereins ist es, abgesehen von der steinernen Putte aus DDR-Zeiten und dem indianischen Totempfahl, das erste Kunstobjekt im Park, dem gern weitere folgen dürfen.