Piraten stehen schon unter Druck

Eishockey Am Freitag fährt der Eispiraten-Bus nach Ravensburg

Nach dem Fehlstart mit zwei Siegen und sechs Niederlagen stehen die Eispiraten Crimmitschau schon wieder zu einem frühen Zeitpunkt der Saison unter Druck. Die nächsten Aufgaben haben es zudem in sich: Am Freitag muss das Team auswärts bei den Towerstars Ravensburg (ab 20 Uhr) antreten. Danach folgt am Sonntag das Heimspiel gegen die Kassel Huskies (ab 17 Uhr). Ravensburg nimmt den achten Platz ein. Kassel rangiert an fünfter Stelle. In den beiden Partien ist der Einsatz von Erik Gollenbeck und Martin Heinisch fraglich.

Am Wochenende gab es für die Westsachsen keine Punkte. Sie kassierten auswärts beim ESV Kaufbeuren eine 1:4-Pleite. Den Ehrentreffer erzielte Alexander Höller, der zu Beginn des Mittelabschnitts zum 1:1-Ausgleich traf. Am Sonntag folgte vor knapp 3000 Zuschauern im Sachsenderby eine 2:5-Klatsche gegen die Eislöwen Dresden. Nach dem schnellen 0:3-Rückstand gelang den schwachen Hausherren durch Treffer von André Schietzold und John Tripp nur noch eine Ergebniskosmetik. Ein Grund für die Heimpleite: Im Powerplay lief fast nichts zusammen. Acht Überzahlsituationen konnten nur zu einem Treffer genutzt werden. "Bei uns hat der letzte Schritt, um die Scheibe in den Kasten zu befördern, gefehlt. Wir müssen aus den Fehlern die richtigen Lehren ziehen", sagte Eispiraten-Coach Chris Lee. Abwehr-Routinier Jakub Körner ergänzt: "Dresden hat unsere Fehler bestraft", ärgerte sich Körner. Trotz der mageren Ausbeute will der Deutsch-Tscheche noch nicht von einem Fehlstart sprechen: "In der Tabelle liegt alles noch eng zusammen". Eislöwen-Coach Thomas Popiesch freute sich dagegen über den vierten Sieg in Folge. "Wir haben uns bei 5:5-Situationen die besseren Chancen erspielt. In den Unterzahlsituationen mussten wir aber viel Energie lassen", kommentierte Popiesch nach dem ersten Derbysieg in der neuen Saison.