Plauen ist Meister - Zwickau Sechster

Wasserball 2. Liga Ost beendet die Saison vorzeitig

Zwickau. 

Zwickau. Auch die 2. Wasserball-Liga Ost hat die Spielzeit 2019/2020 aufgrund der Corona-Krise vorzeitig beendet. Allerdings wird es einen offiziellen Endstand und mit dem SVV Plauen auch einen Meister geben, wie Ulf Althaus, Vorsitzender der im DSV nur beim Wasserball existierenden Landesgruppe Ost (LGO), in einem Rundschreiben bekanntgab. Auch im Osten sehen die Verantwortlichen für das verbliebene Zeitfenster keine Aussicht auf Verbesserung.

Aufgrund der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen sowie den unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern gehen die Offiziellen nicht davon aus, dass noch vor dem Ferienstart um Punkte gespielt werden kann. In der Landesgruppe Ost sind davon die Stadt Berlin sowie vier der fünf neuen Bundesländer betroffen.

Aufsteiger Potsdam auf Anhieb Vize-Meister

Analog zur Handball-Bundesliga der Männer gibt es in der 2. Liga Ost allerdings eine Endtabelle unter Anwendung der Quotienten Regel. Die erspielten Punkte werden durch die absolvierten Begegnungen geteilt und damit auch einen Titelträger: Ostdeutscher Meister wurde in einem 11er-Feld der letztjährige Erstligist SVV Plauen, der in 14 Spielen auf 14 Siege kam und selbst unter regulären Bedingungen nur noch schwerlich einzuholen gewesen wäre.

Vizemeister wurde auf Anhieb Aufsteiger OSC Potsdam II mit elf Siegen in 13 Partien. Der SV 04 Zwickau belegt den 6. Platz in der Tabelle. Absteiger sind nicht vorgesehen. Für den ostdeutschen Wasserball-Pokal (OWP) der Männer hat sich die LGO entschieden, die noch ausstehenden Spiele auf den Herbst 2020 zu verschieben.

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