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Plauen-Zwickau beim bundesweiten Theaterprojekt dabei

Theater "Kein Schlussstrich" - Künstlerische Thematisierung der Taten und Hintergründe des NSU

² Zwickau/Plauen . 2021 jährt sich die Enttarnung der Rechtsterroristen des NSU um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe, die sich viele Jahre in Zwickau versteckten, zum zehnten Mal. Das Theater Plauen-Zwickau nimmt dies zum Anlass, die Themen Rechtsterrorismus und der Umgang der Behörden mit den Opfern aufzugreifen.

Vom 21. Oktober bis 7. November ist das Theater Plauen-Zwickau Teil des interdisziplinären bundesweiten Theaterprojekts "Kein Schlussstrich".

Großes Kooperationsnetz

Das Kooperationsnetz von Theatern und Institutionen aus Chemnitz, Dortmund, Eisenach, Hamburg, Heilbronn, Jena, Kassel, Köln, München, Nürnberg, Rostock, Rudolstadt, Weimar und Zwickau hat sich zusammengeschlossen, um die Taten und Hintergründe des NSU künstlerisch zu thematisieren. "Wir freuen uns, bei diesem einzigartigen und thematisch so wichtigen Projekt dabei zu sein", sagt Carolin Eschenbrenner, Pressesprechen des Theaters Plauen-Zwickau.

"Aus dem Nichts"

Das fusionierte Theater beteiligt sich mit dem Schauspiel "Aus dem Nichts" nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin und wird auch Rahmenveranstaltungen in Plauen und Zwickau präsentieren. Eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der NSU-Thematik und deren Verknüpfung mit der Stadt Zwickau gab es auch in der Aufführung des Stückes "Weißes Mäuschen - warme Pistole" von Olivia Wenzel 2015. Beim Sächsischen Theatertreffen 2018 erhielt das Theater Plauen-Zwickau den Sächsischen Theaterpreis mit Roland Mays Inszenierung von "German History", einem Abend mit Texten von Heiner Müller.