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Pokalfinale: Steinpleis-Werdau holt den Pott!

Fussball SFV Vizepräsident Dirk Majetschak überreicht Trophäe

Stangendorf. 

Stangendorf. Das zehnte Pokalfinale des Kreisverbandes Zwickau hat der FC Sachsen Steinpleis-Werdau gewonnen. Vor 160 Fans, die wegen der Corona-Beschränkungen außerhalb des Sportzentrums auf den Hang standen, siegte der FCS klar mit 4:1 (2:0) gegen SV Muldental Wilkau-Haßlau. "Es war ein gelungener Abschluss. Ich war echt überrascht, dass die Wilkauer das spielerisch gegen uns lösen wollten. Wir standen hinten sehr gut. Über unsere schnellen Spitzen kamen wir zu den Toren", betonte Matthias Lange.

Nach zwei Pokalgewinnen als Spieler 2005 und 2008 mit dem FCS im einstigen Kreisverband Westsachsen gelang den 52-jährigen Coach nun der dritte Cup-Gewinn. Nach nunmehr acht Jahren im Männerbereich war es für den Trainer ein erfolgreicher Ausklang. "Ich nehme mir jetzt eine Auszeit", so der langjährige Coach. Nach nur 78 Sekunden konnte Randy Tittel das 1:0 erzielen. Mit einem Doppelpack von Rico Krebs (20. und verwandeltem Foulstrafstoß 56.) sowie Tom Dörner, der ein Solo mit dem 4:0 krönte (74.) war die Vorentscheidung gefallen. Für den Ehrentreffer sorgte SVM-Kapitän Max Weichert (78.).

Nach der Pokalübergabe durch den 1. Vizepräsidenten des SFV Dirk Majetschak an den FC Steinpleis-Werdau sagte Thomas Unger, Kapitän der Werdauer: "Das ist mein bisher größter Erfolg. Die Wilkauer haben uns schon gefordert, sie hatten vorher noch kein Saisonspiel verloren". Neben dem 29-jährigen Routinier, der seit 1997 beim FC Sachsen ist, standen in der Abwehr drei Nachwuchsspieler.

Der Jüngste, der erst 19-jährige Innenverteidiger Paul Heilemann sagte: "Von Anfang an hatten wir das Spiel klar in Griff. Ein hochverdienter Sieg für uns." SVM-Trainer Marcus Weichert gestand: "Das körperliche und die Erfahrung hat sich durchgesetzt. Wir können insgesamt zufrieden sein. Waren im Finale und haben den Aufstieg geschafft."

Wegen Reklamierens sah der Coach die Rote Karte (60.) und nach wiederholtem Foulspiels flog Robin Schott zuvor mit Gelb-Rot vom Platz (55.).



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