Polizei simuliert Kollision

Test 300 Einsatzkräfte waren am Donnerstag bei Übung im Stadtteil Pölbitz dabei

Zwickau. Steve Alter, Leiter der Bundespolizeiinspektion in Klingenthal, und Heinrich Günnel, Leiter der Berufsfeuerwehr Zwickau, waren am Ende zufrieden. "Die Einsatzübung von Bundes- und Landespolizei, Feuerwehr und Rettungskräften verlief erfolgreich", so das Fazit der Verantwortlichen. 300 Einsatzkräfte wurden am Donnerstag nach Zwickau-Pölbitz zu einem simulierten Zusammenstoß eines Personenzuges mit einem Güterzug sowie zu einem angenommenen schweren Verkehrsunfall gerufen. Das Ziel der Übung bestand darin, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kräften zu proben, Melde- und Kommunikationswege zu testen und das Vorgehen realitätsnah zu üben. Ausgegangen wurde dabei von einer getöteten Person sowie von fünf Schwer- und 15 Leichtverletzten. Letztere wurden durch Freiwillige dargestellt, die vor Beginn entsprechend geschminkt worden waren. Während der Übung sahen sich die Einsatzkräfte vor weitere Schwierigkeiten gestellt. So wurde unter anderem davon ausgegangen, dass aus einem Waggon giftiges Gas austritt.

Ebenso galt es, einen Schwerverletzten zu finden und zu bergen, der sich unter Schock einige Meter entfernt hatte. Der Ort des Geschehens in der Zwickauer Dorotheenstraße war von 14 Uhr an vorbereitet worden. Die Übung selbst begann kurz nach 17 Uhr mit einem Notruf, der in der Rettungsleitstelle Zwickau einging. Um 19.15 Uhr konnte der Einsatzleiter die Übung offiziell beenden. Anwohner Frieder Morgner zeigte sich beeindruckt: "Ich habe die gesamte Aktion aus der Nähe beobachtet, meine Hochachtung vor der Leistung der Leute." msz/mam