Potenzial noch nicht abgerufen

Handball Rückraumspieler Rostislav Bruna ärgert sich über Verletzungen und Sperre

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Rostislav Bruna freut sich mit Sohn Mikulus auf die Rückrunde. Foto: Frenzel

Glauchau/Meerane. Ein durchwachsenes Fazit zieht Rostislav Bruna zu den Auftritten des HC Glauchau/Meerane in der mitteldeutschen Oberliga. Das Team überwintert mit einer ausgeglichenen Bilanz auf dem achten Platz. "In unserer Mannschaft steckt großes Potenzial, was wir bisher nicht gezeigt haben", sagt der 32-jährige Rückraumspieler. Er hat verletzungsbedingt nur neun von 13 Punktspielen absolviert. Bruna versenkte den Ball bisher 40 Mal im gegnerischen Kasten. "Wir hatten leider bisher auch etwas Pech mit Verletzungen und der langen Sperre von Torhüter Ludek Kylisek", sagt Rostislav Bruna, der in dieser Woche noch die handballfreie Zeit genießt.

Am Dienstag beginnt Trainer Jörg Neumann mit der Vorbereitung auf die zweite Hälfte der Saison. Dabei wartet auf das HC-Team ein gut gefüllter Terminkalender. Der Grund: Bruna und Co. starten zum zweiten Mal im DHB-Amateurpokalwettbewerb. Dafür fand vor wenigen Tagen die Auslosung statt. Die Mannschaft aus Glauchau und Meerane muss in der ersten Runde des DHB-Amateurpokals in die Börde fahren. Das Team tritt auswärts beim SV Langenweddingen an. Der Gegner spielt eine Klasse tiefer und steht mit 15:5 Punkten auf dem dritten Platz in der Sachsen-Anhalt-Liga. Die Partien wurden vor wenigen Tagen ausgelost. Die Begegnung soll wahrscheinlich am 21. Januar 2017 ausgetragen werden. Für den Fall, dass der HC Glauchau/Meerane die erste Hürde überspringt, wartet auf die Mannschaft um Kapitän Michel Jentsch am 25. Februar ein Heimspiel. Das Halbfinale würde dann am 18. März folgen.