Prädikat "sehr gut" für das Mittagskind

Klavierwettbewerb Fünfjährige Klara Marie Troll ist die jüngste Teilnehmerin

Klara Marie Troll war mit fünf Jahren die jüngste Teilnehmerin des 17. Innerschulischen Klavierwettbewerbs des Robert-Schumann-Konservatoriums, an dem am Samstag 36 Mädchen und neun Jungen teilnahmen. Als jüngste Wettbewerbsteilnehmerin musste sie auch als erste der jüngsten Gruppe 1 (bis 8 Jahren) auf die große Bühne des Robert-Schumann-Saals des Zwickauer Konservatoriums. Vorgetragen hat sie mehrere kleine Kompositionen mit langen Namen wie: "Denkt euch nur der Frosch war krank". "Klara Marie hat wirklich sehr schön gespielt", lobte ihre Klavierlehrerin Gabriela Lorenz, die das kleine Mädchen aus dem erzgebirgischen Lößnitz seit diesem Schuljahr am Konservatorium unterrichtet. Fleißig geübt für den Wettbewerb hat Klara Marie auch zuhause. Immer mittags. "Ich bin ein Mittagskind", erklärt Klara Marie voller Stolz. Klara Maries Mama unterrichtet am Zwickauer Konservatorium Musikalische Früherziehung und Querflöte und ist zurzeit im Baby-Urlaub. Klara Maries Brüderchen heißt Alexander, genau wie Klaras Papa, der selbst Klarinette und Saxofon spielt. Klara Marie wollte aber unbedingt Klavierspielen lernen. Und da die Familie ein Klavier hat, stand Klara Maries Wunsch auch nichts im Weg. "Es macht ihr großen Spaß", sagt Alexander Troll. Bei Klara Maries Wettbewerbsspiel war der Lößnitzer viel aufgeregter als seine fünfjährige Tochter. Abends nahm Alexander Troll voller Stolz die Urkunde entgegen, die seine Tochter vor dem Preisträgerkonzert auf der Bühne überreicht bekam. Die Jury zeichnete Klara Maries Klavierspiel mit dem Prädikat "sehr gut" aus. "Alle Schüler haben den Wettbewerb mit Bravour gemeistert", lobte auch der Stellvertretende Schulleiter Nils Fahlke, der Preise und Urkunden an die Konservatoriumsschüler überreichte. lut