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Preisträger Minsung Lee spielt im Schumannhaus

Konzert Am 1. September in Zwickau

Zwickau. 

Zwickau. Im Robert-Schumann-Haus Zwickau tritt am 1. September der junge koreanische Pianist Minsung Lee auf. Auf seinem Programm stehen ab 17 Uhr Werke von Ludwig van Beethoven und Robert Schumann sowie Johannes Brahms und Franz Liszt. Liszt zeigte sich gerne als Bearbeiter fremder Werke und so fanden auch die sehr schweren Capricen für Violine solo von Paganini seine Zustimmung, sechs von ihnen fasste er unter dem Titel "Grandes Etudes de Paganini S 141" zusammen und widmete sie Clara Schumann.

Die Virtuosität und technische Brillanz Paganinis hatten Liszt in einem Konzert 1831 zutiefst beeindruckt. Diese wollte er auf das Klavier übertragen, was ihm auch gelang und Pianisten seiner und der heutigen Zeit vor große technische Herausforderungen stellt. Der Pianist Minsung Lee wurde 1990 in Seoul geboren und studierte an der Seoul National University bei Hyung-joon Chang Klavier. Derzeit ist er Student der Meisterklasse Gerald Fauth an der Musikhochschule Leipzig.

Viele Preise und Auszeichnungen

Lee erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben, unter anderem 2013 den ersten Preis, den Publikumspreis und den Ravel-Preis beim Monteray Parnasso International Competition in den USA. Der Pianist konzertierte bereits mit verschiedenen Orchestern wie dem London Symphonic Orchestra, dem Czech Philharmonic Orchestra.

Im Juni 2017 erspielte er sich den ersten Preis für das Stipendium der Stiftung Elfrun Gabriel. Mit dieser unterhält das Robert-Schumann-Haus Zwickau bereits seit mehreren Jahren eine enge Kooperation. Die Stiftung wurde im Andenken an die 2010 gestorbene Pianistin der Förderung hochbegabter junger Pianisten gegründet und kürt jährlich zwei Stipendiaten. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.



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