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Projekte gegen Diskriminierung

Förderung Stadt und Landkreis unterstützen Initiativen für Toleranz

Mit einigen neuen Förderprogrammen heben sowohl die Stadt als auch der Landkreis Zwickau in diesem Jahr die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Haltung gegenüber Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Extremismus hervor. So beschloss der Hauptausschuss des Landratsamts Zwickau Ende Juni mittels einer eigens verabschiedeten Richtlinie, Projekte, die sich der Förderung von Demokratie und Toleranz widmen, im noch laufenden Haushaltsjahr mit einem Betrag von bis zu 25.000 Euro zu unterstützen. Im ersten Beantragungszeitraum, der zum 31. Juli endete, wurden bereits fünf Förderanträge gestellt, über deren Bewilligung das Landratsamt aktuell befindet. Doch selbst wenn alle Anträge bewilligt werden, stehen allein für dieses Jahr nach wie vor knapp 14.000 Euro zur Verfügung. Bis Ende September können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, Vereine oder Zusammenschlüsse weiterhin Förderanträge an das Jugendamt des Landkreises/Sachgebiet Prävention richten.

Nur wenige Tage nach dem Landkreis zog zum 1. Juli die Stadt Zwickau nach. Seit dem 26. Juni ist sie eine von 218 Kommunen bundesweit, die im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" eine eigene "Partnerschaft für Demokratie" ins Leben gerufen hat. Offiziell erreichbar ist die Partnerschaft seit Anfang Juli über Matthias Bley im Koordinierungsbüro des "Bündnis für Demokratie und Toleranz" im Alten Gasometer. Unterstützt von den Kollegen Rene Hahn und Karina Wild, berät er Interessierte und unterstützt bei der Ausarbeitung von Förderanträgen. Bis Jahresende stehen hier sogar 30.000 Euro zur Verfügung, um etwa ein Demokratiefest, eine Plakataktion oder gar die Erstellung von Lehr- und Informationsmaterialien zu unterstützen, solange es sich auf ein Zwickauer Publikum bezieht.



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