Projekte im Straßenbau lassen auf sich warten

Verkehr Keine Fortschritte auf Weststraße und bei Radwegen

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Um den reibungslosen Fortgang bereits begonnener Maßnahmen im kommunalen Straßenbau sicherzustellen, hat Finanzminister Matthias Haß in dieser Woche 85 Millionen Euro aus dem Haushalt vorfristig freigegeben. "Wir haben in einem stark verkürzten Verfahren entschieden, den Kommunen schnellstmöglich die Investitionsmittel für Maßnahmen des kommunalen Straßenbaus zur Verfügung zu stellen. So können bereits begonnene Straßenbaumaßnahmen zügig fortgesetzt und fertiggestellt werden", so der Finanzminister. Derartiger Geldsegen allein reicht bei Straßenbauprojekten allerdings nicht aus. Es ist oft ein langer bürokratischer Weg, der beschritten werden muss. Zwei Jahre es ist jetzt beispielsweise her, dass der Limbacher Stadtrat grünes Licht für das Großprojekt Weststraße gegeben hat. Geplant ist eine grundhafte Sanierung zwischen Albert-Einstein- und Parkstraße. Die künftig 7,50 Meter breite Fahrbahn sollte dann auch zwei Schutzstreifen für Fahrradfahrer ausweisen. Passiert ist davon bisher nichts. Auch die vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr bereits 2017 angekündigten Radwege in Richtung Chemnitz und Wüstenbrand lassen weiter auf sich warten.