Punktgewinn macht Mut

Fussball FSV Zwickau hat noch sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz

punktgewinn-macht-mut
Patrick Göbel (li.) lief letzte Saison noch für Zwickau auf, nun für Würzburg. Foto: Picture Point/Gabor Krieg

Zwickau. Bei den Spielern und Fans des FSV Zwickau herrschte unmittelbar nach dem Spiel in Ingolstadt eine gemischte Stimmung. Diese bewegte sich im wahrsten Sinne zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Einerseits begrüßten die Rot-Weißen wohlwollend einen wichtigen Punkt für den Klassenerhalt aus Unterfranken mitgenommen zu haben, andererseits blieb der Gedanke, dass zumindest bis zur gelb-roten Karte für Toni Wachsmuth mehr drin gewesen wäre.

Westsachsen kämpften in Unterzahl

Nach dem frühen Führungstreffer durch Ronny König, folgte der Ausgleich gegen die dezimierten Muldestädter erst in den Schlussminuten. Zwickau lieferte den Kickers eine Abwehrschlacht und hätte fast die drei Punkte mitgenommen. Die Westsachsen kämpften in Unterzahl leidenschaftlich, konnten den Dreier aber nicht über die Zeit retten. Am Ende fehlten buchstäblich nur Sekunden. Doch Simon Skarlatidis traf kurz vor Schluss doch noch zum Ausgleich für die Würzburger.

"Wir hatten Glück und Pech."

Zwickaus Kapitän Toni Wachsmuth sagte nach dem Spiel: "Für mich war die Entscheidung bitter, weil es im ganzen Spiel nur zwei Fouls waren. Das erste war eine klare gelbe Karte, die zweite so ein 50:50-Ding. Man kann sie sicherlich irgendwie geben." Philipp Lenk meinte aus Fan-Sicht: "Wir hatten Glück und Pech gehabt. Am Ende wären drei Punkte vielleicht nicht gerechtfertigt gewesen, wir hätten aber auch genauso gut ohne zurückfahren können."

Gelegenheit die nächsten Punkte einzufahren hat der FSV Zwickau schon am Samstag. Am 24. Februar treffen die Rot-Weißen zu Hause auf den SC Preußen Münster und rechnen sich gegen den Tabellenzwölften durchaus Chancen aus.

Geheimtest: Am gestrigen Dienstag bestritt der FSV Zwickau ein kurzfristig angesetztes Testspiel gegen Lokomotive Leipzig. Das Endergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Mehr dazu lesen Sie tagesaktuell auf www.blick.de/fsv.